Altmark-Festival mit neuem Hauptstandort und Motto: "Land in Sicht"

"Wagen und Winnen": Kunst im Salzwedeler Bahnhof

+
Die Organisatoren stellten Details zum diesjährigen Kunstfestival „Wagen und Winnen“ vor. Dieses wird vom 9. bis 11. September in mehreren Orten der Landkreise Salzwedel und Stendal geboten.

Salzwedel. „Die Besucher werden mehr sehen, als zu Zeiten eines aktiven Bahnhofsgebäudes“, ist sich Heinrich Herbrügger sicher. Er stellte gestern mit seinen Mitstreitern die vierte Auflage des Kunstfestivals „Wagen und Winnen“ vor.

Hauptstandort ist nicht mehr der Gerlachspeicher, da dieser aus baulichen Gründen auch mit Blick auf die Fluchtwege nicht mehr geeignet ist. Da passt es den Organisatoren gut ins Konzept, dass das Gebäude des Hauptbahnhofs wieder in altmärkischer Hand ist. Der Besitzer aus Tangermünde hat nichts dagegen, die Künstler können sich vom 9. bis 11. September auf den Etagen ausbreiten.

Der Grundgedanke bleibt erhalten: Pro Teilnehmer werden dort nur wenige Ausstellungsstücke zu sehen sein, die Besucher können einen ersten Eindruck gewinnen. Mehr davon gibt es dann an etwa 16 Orten zu sehen. Zu den Locations zählen neben Salzwedel weitere Ortsteile sowie der Klötzer und Arendseer Bereich. Erstmals gibt es mit Priemern auch einen Veranstaltungsort im Landkreis Stendal. Neu ist auch ein Motto. Dieses lautet: „Land in Sicht“. Dies soll die teilnehmenden Künstler inspirieren und die Besucher animieren, sich auf das Festival einzulassen. „Ich sehe Land in Sicht so, dass die Altmark auf einem guten Weg ist und sich positiv entwickelt“, machte Anne Buch gestern beim Pressegespräch deutlich.

Wer sich künstlerisch betätigen oder einen Veranstaltungsort anbieten möchte, kann dies noch anmelden. Die Kontakaufnahme zum Verein Wagen und Winnen ist unter Tel. (03 901) 30 73 58 möglich. Weiter Informationen gibt es im Internet unter der Adresse: www.wagen-winnen- altmark.de

Die Eröffnung erfolgt am Freitag, 9. September, um 19 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz. Mit dabei ist auch eine Liveband. Anschließend kann das Angebot im Bahnhof angeschaut werden. Die darstellenden und bildenden Künste gilt es zudem am Sonnabend und Sonntag von 11 bis 18 Uhr zu erleben.

Von Christian Ziems

Kommentare