21 825 Bäume im Altmarkkreis vom Eichenprozessionsspinner befreit

Viereinhalb Monate Kampf

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Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling. Die Raupen bilden gefährliche Brennhaare mit Nervengift.

Altmarkkreis. Nach viereinhalb Monaten Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners hat die Verwaltung des Altmarkkreises nun Bilanz gezogen. Zwischen dem 13. April und dem 31. August sind insgesamt 21 825 Bäume gegen den Schädlingsbefall behandelt worden.

Im kommenden Jahr soll es weitergehen. Erste Schritte für die neue Bekämpfungsrunde seien zudem eingeleitet worden, heißt es in einer Mitteilung.

Die ergriffenen Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner teilten sich in zwei Anwendungsfelder auf: die chemische und die mechanische Bekämpfung. Jeweils drei Firmen (aus Hessen, Bayern und Sachsen-Anhalt) hatten den Zuschlag erhalten. Heimische Firmen nahmen nicht an der Ausschreibung teil, wie es weiter heißt.

Die chemische Bekämpfung, so das Fazit der Kreisverwaltung, sei überwiegend gut gelaufen. In einigen Regionen habe die Witterung nicht mitgespielt. Die tatsächlichen Kosten, inklusive der mechanischen Behandlung, belaufen sich auf rund 175 000 Euro.

Die Auftragnehmer haben sich in diesem Jahr um 1345 Bäume mehr als ausgeschrieben gekümmert. Grund dafür sind vor allem private Eigentümer, die noch auf den Bekämpfungszug aufgesprungen sind. Dies konnte im Vorfeld nicht eingeplant werden, steht in der Bilanz. Und weiter heißt es: Eichen mussten durch die Bekämpfung nicht gefällt werden.

Von Jens Heymann

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