Bestnoten für Gewässer / In Arendsee steht die Algenfrage

Ungetrübter Badespaß in der Altmark

Das blaue Symbol steht für „ausgezeichnete Badequalität“. Grün bedeutet, dass das Gewässer „gut“ zum Baden geeignet ist.

Magdeburg/ Altmark. Einem beherzten Sprung ins kühle Nass zum offiziellen Badestart am Freitag, 15. Mai, steht grundsätzlich nichts entgegen. Das Gesundheitsministerium Sachsen-Anhalt präsentierte jetzt seinen Qualitäts-Check der 78 bedeutendsten Badegewässer im Land.

Grundlage sind Messungen aus dem Vorjahr. In der Altmark ist das Vergnügen nach dem Hochwasser im Jahr 2013 wieder fast überall ungetrübt.

So schnitten sieben der neun nach EU-Kriterien geprüften altmärkischen Badestellen mit der Bestnote ab und sind damit „sehr gut zum Baden geeignet“. Für das Waldbad Zichtau gab es eine gute Bewertung, die allerdings auch zum Baden einlädt. Hier sowie im Strandbad Arendsee und der Badestelle Schrampe ist vermerkt, dass es bei stärkerer Algenentwicklung zu Wassertrübungen kommen kann. Ungetrübtes Vergnügen ist im Landkreis Stendal am Kolk in Bismark und im Waldbad Wischer garantiert. Das Flussbad Biese in Osterburg erhielt eine gute Bewertung. An den Seen beziehungsweise Badestellen Klietz, Kamern und Schönfeld ist nach der hochwasserbedingten Testpause im Vorjahr wieder alles in bester „Bade-Butter“.

Während der Saison werden die Badegewässer in einem einmonatigen Rhythmus von den Gesundheitsämtern begutachtet. Neben der Entnahme und Analyse von Wasserproben finden Ortsbesichtigungen statt, bei denen unter anderem die Sichttiefe bestimmt sowie auf mögliche Verschmutzungen und Algenentwicklungen geachtet wird.

Aktuelle Daten zur Gesamtsituation der Badeseen (Strandqualität, Sport-, Freizeit-, Gastronomieangebote) stehen unter www.badesee-sachsen-anhalt.de.

Von Christian Wohlt

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