Fugengefahr wird beseitigt / Arbeiter wandern / Auf der K 1002 brummts / Trotz Verzug Ruhetag auf der B 71

Tiefbauer haben die Stadt Salzwedel im Griff

+
Laster-Ballett auf der Kreisstraße 1002: Auf dem Abschnitt zwischen Groß und Klein Gerstedt wird mit Hochdruck gearbeitet.

Salzwedel. In und um die Hansestadt wird gewirbelt – es ist die Stunde der Tiefbauer. Seit Montag werden auf der Neuperverstraße die vor allem für Radfahrer und Frauen mit Pumps so gefährlichen Fugen im Pflaster ausgebessert.

Halbseitig arbeiten sich die Bauleute von der Einmündung Schrangen in Richtung Neuperver Tor vor. Bis zum 3. September müssen Autofahrer dort noch mit Einschränkungen rechnen.

Die offenen Pflasterfugen auf der Neuperverstraße werden zwischen Schrangen und Tor Zug um Zug wieder verschlossen.

Auch auf der Braunschweiger Straße ist das der Fall. Mittels einer Wanderbaustelle werden Restarbeiten an Salzwedels neuster Piste erledigt. Das kann noch bis zum Monatsende dauern. Bis Ende November wird noch an der Neutorstraße geackert. Dort leiden vor allem Einzelhändler und Wirt unter dem Kundenschwund, den ihnen der Ausbau des Abschnitts zwischen Tiburtiusgrabenbrücke und Amtsgerichtskreuzung beschert. Und das wirkt sich auch auf die umliegenden Straßen aus. Zudem hat das große Zittern eingesetzt, dass der Bau pünktlich fertig wird. Und selbst dann grätscht das Vorhaben ins Weihnachtsgeschäft der kleinen Händler.

Bereits Ende dieses Monats, zum 28. August, will der Altmarkkreis mit dem Ausbau seiner K 1002 zwischen Groß und Klein Gerstedt fertig sein. Nach einem minutengenauen Baubeginn geht es dort richtig zur Sache.

Auf der Thälmannstraßenbaustelle (B 71) der Landesstraßenbaubehörde war am gestrigen Regentag erst einmal Pause – dort ist man ohnehin in Verzug.

Von Holger Benecke

Kommentare