Heute läuft im Salzwedeler Stadtrat die Breitband-Abstimmung

Die Telekom-Zusage

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Die Zusage der Telekom, alle 48 Salzwedeler Ortsteile und die Kernstadt mit schnellem Internet zu versorgen, gabs gestern schriftlich.

Salzwedel. Pünktlich zur Stadtratssitzung – heute Abend wird entschieden, ob die Hansestadt Salzwedel dem Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) beitritt oder nicht – legt Oberbürgermeisterin Sabine Danicke die Telekom-Zusage vor.

Und der verspricht, bis Ende 2017 alle (!) 48 Ortsteile der Hansestadt mit schnellem Internet zu versorgen.

„Die Telekom Deutschland GmbH wird einen FTTC-Eigenausbau ohne kommunale Kostenbeteiligung bis Ende 2017 realisieren“, heißt es in der Telekom-Antwort auf die am 6. November schriftlich gestellte Anfrage der Oberbürgermeisterin. Sabine Danicke hatte dies bereits nach ersten Gesprächen mit Vertretern des Kommunikationsriesen am 12. November während einer Informationsveranstaltung im Rathaus verkündet und war in die Kritik geraten, weil sie keine schriftliche Zusage vorlegen konnte. Dies macht Danicke heute Abend im Stadtrat. Ihrer Meinung nach dürfe ein mögliches finanzielle Risiko nicht von den Kommunen getragen werden.

Zudem lässt die Telekom die Oberbürgermeisterin wissen, dass der Breitbandausbau fortgesetzt werde und dass „Ihre Stadt in besonderem Maße davon profitieren wird“. Versprochen werden Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s (Download). Zugleich bietet die Telekom darüber ihre Programme wie Entertain mit 100 Fernsehsendern usw. an. Überlegt wird bei dem Kommunikationsriesen auch, in Salzwedel Vectoring-Technik einzusetzen. Dann würden sogar bis zu 100 MBit/s Download und bis zu 40 MBit/s Upload zur Verfügung stehen.

Zugleich wirbt der Altmarkkreis für den ZBA mit der jüngsten Spiegel-Ausgabe. Danach könnte die EU den ZBA mit 70 Millionen Euro fördern.

Einen weiteren Artikel dazu lesen Sie am Mittwoch im E-Paper und in der Printausgabe der Altmark-Zeitung.

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