Eigenbetriebsleiter stellte Standortfrage: Dauerlösung an der Ackerstraße

Stadtarchiv soll dauerthaft im Speicher bleiben

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Der alte Ulanen-Speicher an der Ackerstraße beherbergt nun das Salzwedeler Stadtarchiv. Das musste auf Grund von Schimmelbefall aus dem Rathauskeller ausziehen. Nun wird überlegt, die Akten für immer im Speicher zu lassen.

Salzwedel. Das Salzwedeler Stadtarchiv ist nach seinem Zwangsumzug – Schimmel im Rathauskeller – im Speicher an der Ackerstraße so hervorragend untergekommen, dass KulTour-Eigenbetriebsleiter Joachim Mikolajczyk überlegt, die Einrichtung dort für immer zu etablieren.

Der Umzug der tausenden Akten aus Historie und Gegenwart der Hansestadt hat rund 10 000 Euro gekostet, sagte Mikolajczyk. Und freute sich, dass das Mammutprojekt dank zahlreicher freiwilliger Helfer recht kostengünstig über die Bühne gebracht werden konnte.

Er lobte auch den Vermieter, der mit Technik und schneller Hilfe unkonventionell mit zugepackt hatte. „Das ist nicht üblich“, dankte der Eigenbetriebsleiter. Auch der von den Speicher-Eigentümern, der Familie Heinrigs, organisierte Tag der offenen Tür am 10. September, an den sich das Stadtarchiv mit angeschlossen hat, sei hervorragend gelaufen. Mikolajczyk konstatierte, dass Archivnutzer und Salzwedeler den neuen Standort sofort angenommen haben.

Aus diesem Grund überlegt der KulTour-Chef, die Einrichtung dort zu lassen. Ein Punkt, der in den Fachausschüssen des Stadtrates noch diskutiert werden muss. Mikolajczyk machte klar, dass das Archiv nun in einem „außerordentlich gut geeigneten Gebäude“ sei, dass über entsprechende Tragkraft und regelbarer Temperatur für die wertvollen Akten verfüge. Bliebe das Archiv dort, falle allerdings Miete an, schloss der Eigenbetriebsleiter seinen Vorschlag.

Von Holger Benecke

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