Mehr Wasser auf den Rasen und ein schickes Vereinshaus in Hottendorf

Sportstätten: Mehr Geld für Gardelegen

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Das Sportplatzgebäude in Hottendorf stand zunächst nur auf der Nachrückerliste für die Landes-Sportstättenförderung. Nun gibt es aber Signale, dass das nötige Geld für die Sanierung wohl fließt.

Salzwedel. Positive Neuigkeiten bekam der Kreissportbund vom Landesverwaltungsamt. Zwar gibt es bislang nur eine mündliche Fördermittelzusage, doch Geschäftsführer Peter Boese geht zu „99 Prozent“ davon aus, dass Geld fließt.

Der Kreis-Sportausschuss erfuhr am Mittwochabend, dass 17.690 Euro den SSV 80 Gardelegen unterstützen sollen. Damit sollen zwei Fußballplätze bewässert werden. „Die Investition ist dringend nötig. Auch deshalb, weil der Verein einen großen Nachwuchsbereich hat“, begründete Peter Boese. 448 Mitglieder würden davon profitieren. Das Projekt kostet rund 35.000 Euro. Neben Landesmitteln beteiligen sich die Kommune, der Kreis sowie der Verein selber. Ebenfalls als Nachrücker profitiert der Hottendorder SV. Dort wird das Sportplatzgebäude saniert. Dafür gibt es ebenfalls eine mündliche Zusage vom Land über 12.600 Euro, insgesamt sind rund 25.000 Euro nötig.

Bereits schriftliche Genehmigungen liegen seit Juni für den Bau einer Flutlichtanlage in Wenze (Gesamtkosten 21.000 Euro) sowie die Sanierung des Karate- und Kleinsportzentrum Kalbe (21.500 Euro) vor. In allen Fällen gibt nun auch der Kreis die bereits eingeplanten Mittel frei.

Es gibt allerdings auch Vereine, die noch abwarten müssen. Für Arbeiten im Vereinsheim Immekath und für eine Barriere auf dem Spielfeld Kusey gibt es 2015 keine Fördergelder vom Land. Beide Projekte sollen auf die Liste für 2016. Dann stehen die Chancen besser. Allerdings wies Peter Boese darauf hin, dass es eventuell bald kein Geld mehr vom Landesverwaltungsamt für die Sportstätten gibt. Dann müssten andere Fördertöpfe angezapft werden. Darüber wollen sich die Kommunalpolitiker in den nächsten Wochen Gedanken machen und das Thema während der nächsten Sitzung aufgreifen. Klargestellt wurde noch einmal, dass der Kreis nur dann finanziell mit im Boot sitzt. wenn auch die jeweilige Kommune finanzielle Unterstützung leistet.

Von Christian Ziems

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