Schwarz ist Trumpf: Die Bilder vom Mera-Luna-Festival 2016

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zahn Altmark / Hildesheim. Totenkopfhüte, Teufelshörner, Lack und Leder – das sind die Zutaten für das Mera-Luna-Festival. Jedes Jahr werden rund 25 000 Fans der Wave-, Gothic- und Elektronic-Szene nach Hildesheim gelockt.

Auf dem Flugplatz Drispenstedt steigt jedes Jahr im August eines der größten Festivals dieser Art in Europa. Mit dabei auch immer zahlreiche Altmärker. Die Schwarze Szene hat sich auch beim diesjährigen Festival am vergangenen Wochenende ausgiebig gefeiert.

40 Bands wie das Kunstprojekt Iamx, die EBM Helden Hocico, In Extremo oder die Industrialsensation Combichrist sorgten für musikalische Leckerbissen. Modenschauen, der Mittelaltermarkt, Autorenlesungen und zahlreiche Verkaufsstände brachten reichlich Abwechslung für das vielseitige Publikum, zu denen mehr und mehr Ältere zählen.

Vor dem Hintergrund diverser interner Modeströmungen ist die Farbe Schwarz Kernelement des selbstdarstellerischen und individualistischen Konzeptes der Schwarzen Szene –wird aber nichtsdestotrotz immer bunter. Zum vierten Mal in Folge war das Festival ausverkauft. Kein Wunder bei Bands wie Within Tempation mit allerbestem Sonntagssound unter Einsatz aufwändigster Technik – eine Monstershow. Für gute Laune sorgten auch die Bands, die bereits um 11 Uhr auf die Bühnenbretter stiegen, wie Shaärghot oder die Norweger Gothminister mit Songs wie „Stonhedge“, „Dusk till dawn“ oder dem umstrittenen „Liar“, bei dem ein Buch auf der Bühne verbrannt wurde. The Sisters of Mercy mit Sängerikone Andrew Eldritch zeigte mit seiner kräftig-kratzigen Stimme, wieviel Power in den alten Klassikern der Band steckt.

Der Vorverkauf für das Jahr 2017 läuft an, die ersten Bandbestätigungen sind am Start. Als Höhepunkt wurde kein geringerer, als der Gothic-Übervater Asp verpflichtet. Subway to Sally mit dem ehemaligen Salzwedeler Gitarristen Ingo Hampf sind ebenso eine zuverlässige Trumpfkarte für gute Konzerte und spielten schon des Öfteren in der Altmark. Auch sie werden 2017 in Hildesheim die Bühne entern, wenn es dort wieder heißt: Schwarz ist Trumpf.

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