Während der Sommerferien wird gearbeitet / Großprojekt in Gardelegen

Schulen und Verwaltung: Kreis saniert Immobilien

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Für fast zwei Millionen Euro wird die Außenstelle der Kreiverwaltung in Gardelegen saniert. Dort zieht anschließend das Job-Center ein. Während der Bauphase kommt es zu Einschränkungen, ein Bauzaun wird aufgestellt.

Altmarkkreis. Die Schulen stehen auf der Investitionsliste des Altmarkkreises weiterhin ganz oben. Doch das mit 1,9 Millionen Euro größte Projekt beginnt am 1. Juli in der Gardelegener Außenstelle der Kreisverwaltung.

Das Gebäude wird von Grund auf saniert, das Jobcenter soll dort einziehen. Die Arbeiten werden im nächsten Jahr fortgeführt. Zunächst geht es darum, feuchte Mauern trocken zu legen, Elektroanlagen sowie Heizungen auf Vordermann zu bringen. Gardelegens künftige Bürgermeisterin Mandy Zepig wollte beim Kreisbauausschuss am Donnerstagabend wissen, ob es stimmt, dass der Eingang aus Richtung Wall geschlossen werden soll. Dieses Gerücht wurde von Cornelia Steinecke (Hochbauamt) dementiert. Während der Bauphase kommt es aber zu Einschränkungen kommen, auch ein Bauzaun wird aufgestellt.

In den nächsten Wochen geht es auch in den Schulen rund. Während der Sommerferien wollen Bauarbeiter die Schulhöfe der Sekundarschulen in Klötze (150 000 Euro) und Kalbe (235 000 Euro) verschönern. Die gilt auch für das Gymnasium Beetzendorf. Dort wurde bereits begonnen, da mehr Platz für die Essensausgabe nötig ist. Dafür werden bis zum Ende der Sommerferien Container aufgestellt. Damit diese behindertengerecht sind, wurde der Schulhof als Standort ausgewählt. Der Pausenbereich wird dafür in den oberen Bereich verlegt.

Probleme mit dem Baugrund gibt es auf dem Gelände der Salzwedeler Comenius-Ganztagsschule. Das Heizhaus soll stabilisiert und auch gleich saniert werden. Eine Außenwand sackt ab. Für rund 33 000 Euro wird zudem ein neues Dach installiert. Das Alte ist undicht. Die zweite Salzwedeler Ganztagsschule (Lessing) bekommt vom Investitionskuchen ebenfalls was ab. Während der Ferien rückt die Turnhalle in den Blickpunkt. Dort sollen Dämmplatten den Schall minimieren.

Mehr Platz für Bürotätigkeiten gibt es bald in der Salzwedeler Kreisvolkshochschule. Das zweite Obergeschoss wird renoviert und modernisiert. Dort sind Büroräume vorgesehen. Bei den bereits abgeschlossenen Projekten, wie dem Neubau der Turnhalle am Jahn-Gymnasium gilt es noch bürokratische Hürden zu nehmen. So muss von der Verwaltung für den Fördermittelgeber unter anderem eine umfangreiche Schlussrechnung erstellt werden.

Von Christian Ziems

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