Salzwedels Stadträte geben Bauamt "Hausaufgaben auf"

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Fußgänger- und Radfahrertunnel am Schillerstraßenkreisel: Der Handlauf ist schon wieder ab und die Unterführung nach zahlreichen Reinigungseinsätzen des Bauhofes schon wieder beschmiert.
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Zudem fehlen an den Geländern zahlreiche Schrauben.
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Die Unterführung ist erneut beschmiert.
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Neutorstraße 13: Auch dort ist Regenwasser der Pflasterkiller. Das tropft aus der Regenrinne.
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Das Pflaster an der Neutorstraße 13.
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Gartenstraße: Nach den Arbeiten wurde mit altem DDR-Schlackepflaster der Ursprungszustand nicht wieder hergestellt.
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Altperverstraße 17: Noch immer ist keine Lösung für das Ruinengrundstück gefunden – obwohl es mehrere gegeben hätte.
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Neutorstraße am „Eisen-Carl“: Das neue Pflaster löst sich nach einem Jahr schon wieder auf – wird weggespült.
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Uelzener Straße: Die Schlaglöcher sollen vor dem Winter geflickt werden – danach sind sie noch größer.

hob Salzwedel. Mit der Altperverstraße 17 muss endlich etwas passieren“, platzte Karl-Heinz Schliekau am Montagabend im Bauausschuss der Kragen. Der Kreis hatte die Einsturzgefahr in Ersatzvornahme beseitigt und das Grundstück so zurückgelassen.

„Nun sieht es schlimmer aus, als es vorher war“, verwies Schliekau darauf, dass sich ein privater Investor interessiert habe, der dort Parkplätze bauen wollte. Auch hatte er, Schliekau, schon mit dem Landrat gesprochen, der ihm 10 000 Euro zugesagt hatte. Mit weiteren 10 000 Euro von der Stadt wäre das Ruinenproblem gelöst gewesen, so das Bauausschussmitglied. Er wie auch Petra Westing (SPD / „Für Salzwedel“) und Jürgen Bangemann (Salzwedel-Land) schrieben Bauamtsleiterin Martyna Hartwich am Montagabend das Hausaufgabenheft ganz schön voll. Und sie gaben die Devise aus: „Dranbleiben!“

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