Großhandel Gornig: Bis Jahresende sollen die Rohbauten für zwei weitere Lagerhallen stehen

Salzwedel wird Logistikzentrum

+
Logistikleiter Olaf Mettin (v.l.), Geschäftsführer Eckhart Steffens und Facility Manager (Gebäudeverwalter) Normen Thiele-Kleinau schauen sich die Ausbaupläne des Großhandels Gornig (Peter Jensen GmbH) an der Schillerstraße in Salzwedel an.

Salzwedel. An der Schillerstraße in Salzwedel wird derzeit viel gebaut. Der Großhandel Gornig, der zu Jahresbeginn in der Peter Jensen GmbH aufgegangen ist und als Marke weitergeführt wird, erweitert massiv seine Lager- und Arbeitskapazitäten.

Denn der Standort Salzwedel soll eines von zwei großen Logistikzentren (neben Hamburg) des Unternehmens werden.

Das neue Bürogebäude und eine 2400-Quadratmeter-Halle befinden sich im Bau, bis Jahresende sollen auch die Rohbauten für zwei weitere Hallen (insgesamt 7200 Quadratmeter Lagerfläche) fertig sein. Die alte blaue Halle verschwindet hingegen.

Kunden können bereits auf 18 000 verschiedene Artikel der Bereiche Sanitär, Heizung und Klima zugreifen. Nach dem kompletten Ausbau sollen es in Salzwedel rund doppelt so viele sein.

Gornig plant mittelfristig den Wechsel in ein Drei-Schicht-System, wie die AZ gestern von Geschäftsführer Eckhart Steffens erfuhr. Zu den 90 Mitarbeitern in Salzwedel sollen sich weitere gesellen. Der Großhandel sei noch bis zum kommenden Frühjahr mit dem Einstellen von Neupersonal beschäftigt. Dazu habe die Geschäftsführung unter anderem Kontakte zu ehemaligen Fricopan-Angestellten geknüpft, hieß es.

Der Ausbau soll auch den Anwohnern Entlastung bringen. Denn Gornig will künftig alle Tätigkeiten in den neuen Hallen ausführen. Bis dato lagert nämlich noch einiges an Material unter freiem Himmel, das mitunter geräuschintensiv zum Ein- oder Ausladen bewegt werden muss. Neben den Hallen soll außerdem eine 60 Meter lange Schallschutzmauer entstehen.

Kommentare