Bekanntgabe im Hauptausschuss: Bestimmungen zum  Freibad-Besuch werden gelockert

Salzwedel: Schnelles Internet für ganzes Stadtgebiet

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hob Salzwedel. Der Breitbandausbau der Telekom in Salzwedel läuft an. „Im Juni oder im Juli“, wusste Bürgermeisterin Sabine Blümel am Abend im Hauptausschuss nicht genau.

Die Telekom-Leute seien bei ihr gewesen, sagte Blümel auf Nachfrage von Fraktionschef Norbert Hundt (SPD / Für Salzwedel). Demnach ist demnächst Baustart in allen Orten mit 03 901-Vorwahl. Nur in Klein und Groß Chüden, Ritze und Riebau sei der Ausbau nicht möglich, weil zu teuer, da diese Dörfer direkt von Salzwedel aus angeschlossen werden müssten, begründete die Bürgermeisterin. Für alle anderen Orte, die zur Hansestadt gehören und andere Vorwahlen haben, soll es im nächsten Jahr losgehen, hatten die Telekom-Vertreter der Stadtchefin versprochen.

Auch Freibad-Thema geklärt

Auch ein weiteres Thema sei geklärt, so Blümel. Es geht um den Freibadbesuch von Kindern ohne Begleitung von Erziehungsberechtigten (wir berichteten). Das Schwimmbadpersonal habe nach der Haus- und Benutzerordnung, die schon seit Jahren gilt, völlig korrekt gehandelt, stellte Blümel klar. Allerdings habe man diese inzwischen überdacht. Nun muss nicht mehr der Jugendschwimmpass in Bronze vorgelegt werden. Die Kinder, die älter sind als sieben Jahre, müssen jedoch nachweisen, dass sie schwimmen können.

Praktisch läuft das so: Die Jungen und Mädchen kommen das erste Mal in Begleitung der Eltern und müssen vor den Schwimmmeistern vorschwimmen. Klappt das, bekommen sie einen so genannten Nachweis ihrer Schwimmfähigkeit. Danach können die Eltern gehen und brauchen auch die nächsten Male ihre Kinder nicht mehr begleiten. Diese sollten jedoch immer den genannten Nachweis dabei haben. „Wer 200 Meter schafft, kann auch ohne Aufsicht ins Freibad kommen“, kommentierte die Bürgermeisterin.

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