Große Photovoltaik-Anlagen am Güterbahnhof und bei Klein Gartz im Blick

Salzwedel rüstet sonnig auf

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Sonnenenergie soll zwischen Amerika-Linie und Gewerbegebiet Schillerstraße aufgefangen werden.

Salzwedel / Klein Gartz. Die Hansestadt rüstet in Sachen Sonnenenergie auf. Neben den beiden bereits laufenden Großanlagen auf dem ehemaligen Chemiewerk-Gelände und zwei geplanten Gebieten auf dem alten Fliegerhorst liegen nun zwei weitere Anträge vor.

„Photovoltaik Güterbahnhof“ soll eine Vier-Megawatt-Anlage entlang der Amerika-Linie zwischen Lokschuppen- und Ritzer Brücke werden. Das entspricht etwa der größeren der beiden Anlagen, die auf dem Chemiewerksareal bereits läuft.

Ein fast fünf Mal größeres Vorhaben – eine 17-Megawatt-Anlage – ist auf einem 25 Hektar großem Gelände bei Klein Gartz geplant und soll zu beiden Seiten der Amerika-Linie gebaut werden.

Dass beide Anlagen unmittelbar neben der Amerika-Linie liegen, ist kein Zufall. Denn laut Erneuerbare-Energien-Gesetz sind Solarstromkraftwerke entlang von Bahngleisen mit einem Maximalabstand von 110 Meter vergütungsfähig. Und genau darauf setzt die Großanlage bei Klein Gartz, die in dem genannten 110-Meter-Korridor bleibt und sich links und rechts der Gleise auf einer Länge von 1,2 bzw. 1,3 Kilometer hinzieht. Insgesamt sollen dort 2892 so genannte Tische mit 69 408 Modulen aufgebaut werden, von denen sich der Betreiber 17,35 Megawatt Strom aus Sonnenenergie erhofft.

Zudem weisen die Projektplaner von GreenEnergy 3000 aus Leipzig darauf hin, dass die Hansestadt Salzwedel von den Steuern profitieren werde. [...]

Von Holger Benecke

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