CJD-Gesamtleiter weiß um die Vorzüge gegenüber Hamburg / Wieder Ruhe am hiesigen Standort

Salzwedel – „eine schöne Stadt“

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Carsten Schüler ist einer der beiden Gesamtleiter des CJD Sachsen-Anhalt. Seinen Dienstsitz hat er in Salzwedel.

Salzwedel. Das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) hat seinen Standort Salzwedel gestärkt. Denn mit Carsten Schüler arbeitet einer der beiden Gesamtleiter des Verbunds Sachsen-Anhalt künftig von der Hansestadt aus (wir berichteten).

Der 43-Jährige wohnt privat in Hamburg, wo er jahrelang in der Jugendhilfe und beim Aufbau eines Zentrums für gewaltgeschädigte Kinder gewirkt hat. Über die Hansestadt Salzwedel findet er positive Worte: „Eine schöne Stadt. Und versuchen Sie mal, in Hamburg eine inhabergeführte Buchhandlung zu finden.“ Die Trennung von der Familie während der Woche falle ihm zwar nicht leicht. Zumal neben einer achtjährigen Tochter und einem zweijährigen Sohn das dritte Kind, wiederum eine Tochter, auf dem Weg ist. „Aber die Arbeit und die Kollegen machen es wieder wett“, sagt Carsten Schüler.

Mit dem neuen CJD-Chef von Sachsen-Anhalt (einer von zwei Gesamtleitern) wird die neue Linie des CJD nach der Ära Barbara Quast fortgesetzt. Jedes Jugenddorf habe früher für sich gearbeitet, erläutert der Jugendexperte. Der Austausch unter den Leitern stehe nun viel stärker im Vordergrund, ist zu erfahren.

Nach der turbulenten jüngeren Vergangenheit in Salzwedel mit mehreren Führungswechseln sieht der Gesamtleiter diesen CJD-Standort wieder in ruhigen Fahrgewässern. Es sei das passende Personal gefunden, verweist Carsten Schüler etwa auf den neuen Werkstattleiter Sven Knoche sowie auf die neu eingeführte Position des Produktionsleiters, von André Gromeier besetzt. Schüler will langfristig in Salzwedel bleiben und so wieder Kontinuität in die Altmark bringen.

Das CJD Sachsen-Anhalt beschäftigt an acht Standorten rund 800 Mitarbeiter. Es kümmert sich unter anderem um Menschen mit Behinderung.

Von Jens Heymann

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