Der Sommer wird mit einem historischen Veranstaltungspaket gestaltet

Salzwedel: Drei Museen wollen Geschichte zum Anfassen

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Dr. Jochen Hofmann (l.) und Ulrich Kalmbach stellten die neuen Flyer mit den Veranstaltungen vor.

Salzwedel. Handliche Flyer werben seit dieser Woche für die nächsten Museumsmonate. Die Kreiseinrichtungen wollen gezielt Geschichte in Form von verschiedenen Angeboten näher bringen. Der Leiter Dr. Jochen Hofmann stellte Details vor.

So liegt ein Schwerpunkt auf den Sommerferien. Im Freilichtmuseum Diesdorf werden speziell für Kinder eine ganze Reihe von Programmpunkten organisiert. Dabei soll die Vergangenheit lebendig werden. „Wichtig ist uns, dass sich Interessierte vorher anmelden, damit wir besser planen können“, unterstrich Dr. Jochen Hofmann im Pressegespräch. Die Einrichtung ist unter Tel. (03 902) 450 zu erreichen. Der Leiter sieht das Diesdorfer Freibad, das sich direkt neben der Einrichtung befindet, nicht als Konkurrent, sondern Ergänzung.

Zu einem Dauerbrenner haben sich die Ferienwerkstätten in der Langobardenwerkstatt Zethlingen entwickelt. „Wir stellen immer wieder fest, dass vor allem Großeltern mit ihren Enkeln kommen“, unterstrich Ulrich Kalmbach, Leiter des Danneil-Museums. Bis zu 300 Besucher werden pro Aktionstag gezählt.

Im Salzwedeler Danneil-Museum wird am Montag erst einmal abgebaut. Die Ausstellung „Heimat im Krieg“ weicht neuen Ideen, die in den nächsten Wochen intensiv vorbereitet werden. Dazu gehört die Möglichkeit für ehemalige Salzwedeler Stipendiaten, ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Daniela Wesenberg und Thorsten Fleischer nehmen diese Möglichkeit vom 1. Juli bis 24 August wahr. Außerdem soll Geschichtsfreunden Salzwedels Mittelalter näher gebracht werden. Unter dem Titel „Narrenkopf und thronende Madonna“ werden neue Sichten auf besondere Stücke der Sammlung des Danneil-Museum geboten. Diese Ausstellung ist ab dem 2. September im historischen Gebäude zu sehen.

Von Christian Ziems

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