Überfall auf Lidl-Markt: Täter weiterhin auf der Flucht

Nach Lidl-Überfall in Salzwedel: Polizei veröffentlicht Phantombild

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Wer kann diese Person identifizieren?

ri Salzwedel. Nach dem Überfall auf einen Supermarkt in der Arendseer Straße in Salzwedel am 28. April 2015 sucht die Polizei nun mit einem Phantombild nach dem Täter.

Das Phantombild wurde mithilfe von Zeugen erstellt.

Wer erkennt den Räuber und weiß, wo er sich aufhält? Wer kann Auskunft zu Fluchtrichtung des Täters bzw. genutzten Fahrzeugen geben? Zeugen werden gebeten, sich im Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel unter Tel. 03901 8480 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Ursprüngliche Meldung

Salzwedel. Nach dem Überfall auf die Lidl-Filiale an der Arendseer Straße am Dienstagabend ermittelt die Polizei weiter nach dem Täter. Dieser kam kurz vor Ladenschluss in die Filiale und täuschte den Einkauf einer geringwertigen Sache vor.

Er bedrohte im Kassenbereich die 41-jährige Kassiererin und deren 44-jährige Kollegin mit einer Pistole. Er griff in die Kasse, entnahm Bargeld und flüchtete in unbekannte Richtung. Die 41-jährige Kassiererin erlitt einen Schock und musste nach Polizeiangaben medizinisch betreut werden. Die Filiale war zum Tatzeitpunkt „nahezu kundenfrei“.

Die Lidl-Filiale an der Arendseer Straße wurde am Dienstagabend überfallen. Am Tag danach ging der Betrieb dort normal weiter.

Durch Zeugenaussagen konnte eine Täterbeschreibung angefertigt werden: Demnach sei der Mann zirka 45 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß. Er hatte ein rundes Gesicht ohne Bart. Seine Gestalt wurde als kräftig beschrieben. Der Mann war mit einer olivgrünen Jacke und einer dunklen Schirmmütze bekleidet. Er soll mit einem leicht osteuropäischen Akzent gesprochen haben, der nicht weiter zugeordnet werden konnte. Die Polizei sucht nach Zeugen, die die Person beim Verlassen des Supermarktes gesehen und Hinweise zur Fluchtrichtung geben können oder denen die gesuchte Person aufgefallen ist und weitere Angaben zur Identität machen können.

Zur Höhe der erbeuteten Summe machte die Polizei gestern keine Angaben. Ob es sich bei der Pistole um eine echte Waffe oder eine Schreckschusspistole gehandelt hat, konnte ebenfalls noch nicht geklärt werden. „Die Waffe wurde von den Zeugen als echt wahrgenommen“, berichtete Polizeipressesprecher Frank Semisch.

Von Birte Grote

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