Negativer Spitzenreiter

Studie über Altersarmut verheißt nichts Gutes für Sachsen-Anhalt

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Nirgendwo sonst in Deutschland verlassen sich angehende Ruheständler so sehr auf die gesetzliche Rente wie in Sachsen-Anhalt und sorgen so wenig vor – besagt eine neue Studie des Versicherers AXA.

Altmark. Dass im kommenden Jahr in Deutschland gewählt wird, ist derzeit deutlich zu spüren. Denn die Debatte über Altersarmut ist voll entbrannt. Niedrige Zinsen, vielfach geringe Verdienste, eine private Vorsorge, die häufig nicht greift – die Thematik ist tief.

Eine Studie der AXA-Versicherung hat sich nun dem Thema Vorsorge angenommen. Sachsen-Anhalt spielt dabei eine – zumeist negative – Spitzenrolle. Die Studie fasst es so zusammen: „Die Ruheständler in Sachsen-Anhalt fühlen sich deutschlandweit finanziell am schlechtesten auf den Ruhestand vorbereitet. Sie haben zu wenig getan für den Ruhestand, sich zu stark auf die gesetzliche Rente verlassen und auch die Aussichten auf helfende Erbschaften ist nirgendwo geringer.“

Was sonst noch herausgekommen ist, lesen Sie am Freitag im E-Paper und in der Printausgabe der Altmark-Zeitung.

Von Jens Heymann

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