Wasserwacht Salzwedel bildet Rettungsschwimmer aus

Nachwuchs bei Rettungsschwimmern: Junge Menschen wollen helfen

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Auswertung der theoretischen Prüfung: Einige Teilnehmer legten diese erstmalig ab, andere wiederum mussten nach zwei Jahren die Verlängerungsprüfung absolvieren.

Salzwedel. Die DRK-Wasserwacht sorgt für den Rettungsschwimmernachwuchs in der Region. Am Sonnabend war es wieder soweit: Jugendliche und Erwachsene legten die Prüfungen für das Rettungsschwimmabzéichen ab.

Nils Sachse (13) beim „Retten“ einer Puppe.

Theorie und Praxis – so Schwimmen, Tauchen, Flossenschwimmen – standen auf dem Programm. Und bei den Fragen zeigten sich die Teilnehmer, dass sie sich auskennen. „Die Bäder in Liesten, Dähre, Apenburg und Salzwedel haben in der Vergangenheit auf die Dienste der Rettungsschwimmer zurückgegriffen“, so Ulf Sachse, Kreisleiter der DRK Wasserwacht, der gemeinsam mit Andreas und Bernd Hane die Ausbildung und Prüfung im Freibad Salzwedel leitete. Die Bedingungen seien dort besonders gut, hieß es. Nicht zuletzt auch wegen des 3-Meter-Sprungturmes, von dem die Teilnehmer springen müssen.

Bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung mussten die Prüflinge zeigen, dass Herzdruckmassage und Mund-zu-Mundbeatmung kein Selbstläufer sind, sondern auch erlernt werden müssen. Zeit spielt auch bei Badeunfällen natürlich auch eine Rolle. Je eher geholfen werde, desto besser. Die Nummer 112 zu wählen, ist immer richtig. Denn der gerufene Rettungsdienst übernimmt nach der Erstversorgung den Patienten.

Von Harry Güssefeld

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