Dumme-Brücke taugt nicht für Brummis

Baustelle wird erweitert, Ernst-Thälmann-Straße enger: Tempo 30 auf der B 71

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So soll es ab morgen auf der Ernst-Thälmann-Straße laufen. Es gilt Tempo 30 auf beiden rechten Fahrspuren, die den Stadtein- und -auswärtsverkehr aufnehmen müssen.

Salzwedel. Morgen wird es auf der Ernst-Thälmann-Straße (B 71) eng. Im Zuge des Bundesstraßenausbaus geht es nun den ersten beiden Spuren, nämlich jenen, die stadteinwärts führen, an den Kragen. Dazu muss die Verkehrsführung geändert werden.

Seit Montag ist nun auch die zweite Bushaltestelle an der Thälmannstraße in Arbeit. Beide Bauwerke gehören auf Wunsch der Landesstraßenbaubehörde (LSBB) zur ersten Phase des Ausbaus der B 71. An den Standorten in Höhe SB-Tankstelle auf beiden Seiten der Thälmannstraße sollen zu den vorhandenen beiden Bustaschen jeweils zwei weitere hinzukommen.

Bushaltestelle, die zweite: Nun soll auch der eigentliche Straßenbau beginnen.

Diese Arbeiten sind in vollem Gange. Knapp drei Wochen nach dem offiziellen Baustart geht es nun auch an den eigentlichen Straßenbau. Dazu wird es morgen eine neue Verkehrsführung geben, die Dezernent Hans Thiele als Chef der Anordnungsbehörde des Altmarkkreises festgelegt hat. Danach gilt zwischen Schillerstraßenkreiselausfahrt bzw. B 71-Auffahrt aus Richtung Innenstadt in Höhe Aral-Tankstelle bis zur SB-Tankstelle eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer.

Während beide Spuren stadteinwärts den Bauleuten gehören, muss sich der Fahrzeugverkehr in beide Richtungen die Stadtauswärtsspuren teilen. Dafür wird die Schikane hinter der Aral-Tankstelle weggeräumt. Die Fahrzeugführer, die aus der Stadt und von der Aral-Tankstelle kommen, müssen stoppen, um dem Verkehrsfluss vom Schillerstraßenkreisel den Vorrang zu lassen.

Auch der Schwerlastverkehr muss sich durch das Nadelöhr zwängen. Die Empfehlung, über Steinitz und Chüttlitz Salzwedel großräumig zu umfahren, zieht der Altmarkkreis zurück. „Wir haben die Dumme-Brücke bei Böddenstedt überprüfen lassen. Das Bauwerk hält nur noch elf Tonnen aus“, sagte Hans Thiele auf Nachfrage der Altmark-Zeitung. Eine entsprechende Anordnung wird in den nächsten Tagen erlassen und ein Schild aufgestellt.

Von Holger Benecke

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