Konzept bis 2030: Priorität für die Altmark

66 Millionen Euro für Radwege

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Entlang der B248 - hier bei Tangeln - entstand ein neuer Radweg.

Altmark / Magdeburg. Gute Nachrichten für das Radlerland Altmark: Die Landesregierung will in den nächsten 15 Jahren 19 Millionen Euro in den Bau straßenbegleitender Radwege investieren. Hinzu kommen 47 Millionen Euro vom Bund.

Damit könnten 72 Vorhaben an Bundesstraßen mit einer Gesamtlänge von 223 Kilometern (km) und 54 entlang der Landesstraßen (94 km) umgesetzt werden. So sieht es das Radwegekonzept des Landes vor, das gestern vorgestellt wurde.

Als ein Beispiel für Landesstraßen wurde die zwei Kilometer lange Strecke zwischen Kalbe und Wernstedt genannt, in die 260 000 Euro investiert werden sollen. Für 600 000 Euro soll ein 2,3 Kilometer langer Weg von der B 190 nach Schrampe gebaut werden. Im Plan ist auch ein knapp 2,1 Kilometer langer Weg von der B 188 bis Tangermünde (220 000 Euro). Für die 6,3 Kilometer lange Strecke von Schernikau über Steinfeld nach Kläden sind insgesamt 800 000 Euro eingeplant.

Auf der Prioritätenliste an Bundesstraßen stehen unter anderem die Radwege Wiebke-B 71 (5,4 km, 1,1 Millionen Euro), von Seehausen bis zur Kreuzung B 189 / B 190 (1,3 km, 460 000 Euro), Insel-Döbbelin (3,5 km, 300 000 Euro), Kuhfelde-Sienau (7,3 km, 700 000 Euro) sowie Mellin-Ahlum (3,3 km, 600 000 Euro).

Neben diesen gesetzten Projekten im vordringlichen Bedarf sind weitere Vorhaben als „weiterer Bedarf“ aufgeführt. Bis 2030 soll sich der Anteil straßenbegleitender Radwege von derzeit 26 auf 36 Prozent an Bundesstraßen und von derzeit 14 auf 16 Prozent an Landestraßen erhöhen, so Verkehrsminister Thomas Webel.

Von Christian Wohlt

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