Land baut Fahrbahn aus / Stadt kümmert sich um neue Geh- und Radwege

1,2 Millionen Euro für die Ernst-Thälmann-Straße

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Bauamtsleiterin Martyna Hartwich (l.) und Salzwedels Oberbürgermeisterin Sabine Danicke mit den Plänen für den Ausbau der Ernst-Thälmann-Straße. Die Arbeiten sollen am 1. Juni beginnen und etwa ein halbes Jahr dauern.

Salzwedel. In diesem Jahr haben Bauarbeiter auf einem Teil der Ernst-Thälmann-Straße das Sagen. Der Bereich vom Kino Richtung stadteinwärts. Die Landesstraßenbaubehörde kümmert sich um die Fahrbahnen, die im Ausmaß so bleiben sollen.

Autofahrer können also auch danach wie gewohnt vier Spuren nutzen. Für den Nebenbereich zeichnet die Stadt verantwortlich und steuert bei den 1,2 Millionen Euro insgesamt rund 90 000 Euro dazu.

Oberbürgermeisterin Sabine Danicke und Bauamtsleiterin Martyna Hartwich gingen gestern Vormittag vor Ort auf Details ein. Besonderes Augenmerk liegt auf die Verbindung zwischen der Bundesstraße und dem Perver Hort sowie der Grundschule. Denn Kinder nutzen diese. Auch die Bushaltestellen an der Ernst-Thälmann-Straße sollen nicht so bleiben wie sie sind. Geplant sind neue Unterstellmöglichkeiten. Damit die Haltepunkte auch für Radfahrer sowie Passanten gut erreichbar sind, will die Stadt Sanierungslücken im Nebenreich schließen.

Martyna Hartwich informierte zudem darüber, dass die Anschlüsse zu den Nebenbereichen ebenfalls auf der Sanierungsliste stehen. Dazu gehört zum Beispiel der Bereich an der Altmarkpassage. Dort bildet sich bei Regen immer wieder eine riesige Pfütze. „Diese wird verschwinden“, ist sich Bauamtsleiterin Martyna Hartwich sicher.

Die Arbeiten dauern etwa ein halbes Jahr und sollen am 1. Juni beginnen. Sabine Danicke hofft zuvor auf einen weiter milden Winter. „Die Braunschweiger Straße muss bis Juni wieder befahrbar sein“, befürchtet sie sonst ein Verkehrschaos.

Von Christian Ziems

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