Salzwedeler Ideen reichen von der Skateranlage bis zu Lagermöglichkeiten

Mehrere Interessenten für die Kollwitz-Halle

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Die Käthe-Kollwitz-Halle in Salzwedel gehört dem Altmarkkreis. Doch dieser möchte sich von dem Objekt trennen. Vorschläge für eine künftige Nutzung gibt es bereits. Dazu zählt eine Indoor-Skateranlage.

Salzwedel. „Es gibt mehrere Interessenten für die Kollwitz-Halle“, bestätigte Birgit Eurich von der Presseststelle der Kreisverwaltung gestern auf Nachfrage der Altmark-Zeitung. Damit scheint es eine Zukunft für das Gebäude zu geben.

Der Kreis benötigt die Halle ab dem Frühjahr nicht mehr, da hinter dem Jahn-Gymnasium ein Neubau entsteht. Derzeit wird in der Verwaltung nach einem möglichen Prozedere für die Abgabe des alten Gebäudes gearbeitet. Möglich ist eine Ausschreibung, an der sich Interessenten beteiligen könnten.

Ideen für die Zukunft des Objektes gibt es einige. Der Salzwedeler Andreas Gödecke, der mit Investoren in Kontakt steht, könnte sich eine Skateranlage, die witterungsunabhängig genutzt werden kann, vorstellen. Er bestätigte gestern, dass es bereits erste Pläne gibt. So könnten mobile Geräte installiert werden. Dies hätte den Vorteil, dass die Halle nicht nur für sportliche Höhepunkte Platz böte. „Vorstellbar wären zum Beispiel Rockkonzerte. Als Vorbild könnte die Jabelmannhalle in Uelzen dienen“, unterstrich der Salzwedeler. Ideen gibt es zudem für das Außengelände. Dorthin könnten die vorhandenen Geräte der Skateranlage am Freibad gebracht werden.

„Dann wäre dort eventuell doch noch genügend Platz für einen Kletterpark“, denkt Andreas Gödecke an die Zukunft. Aus der Kollwitz- eine Kletter-Halle zu machen, geht allerdings nicht. „Die Decke ist dafür zu niedrig“, begründet er. Andreas Gödecke glaubt, dass solch eine Indoor-Skateranlage nicht nur Interessierte aus der Region anzieht. „Der Standort ist ideal. Es gibt Parkplätze und das Gebäude befindet sich nicht in der Innenstadt, so das möglicher Lärm keine große Rolle spielen dürfte“, glaubt der Hansestädter. Egal, wie sich der Altmarkkreis letztendlich entscheidet, für Andreas Gödecke ist vor allem eins wichtig: „Die Halle sollte weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich sein und nicht zerfallen.“

Nach Recherchen der AZ gibt es unter den Interessenten auch Betriebe. Diese könnten das Gebäude nutzen, um dort verschiedene Gegenstände zu lagern.

Von Christian Ziems

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