Der Wolf und die sieben Geißlein

Märchenhaftes Sommerfest im KEZ

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Als die Mutter der sieben Geislein von ihrem Einkaufsbummeln zurückkehrt, muss sie feststellen, dass trotz einiger Hinweise der kleinen Zuschauer sechs Geislein gefressen wurden.

Salzwedel. Im Kinder-Eltern-Zentrum (KEZ) wurde am Mittwoch märchenhaft. Dem Motto des alljährlichen Sommerfestes passte sich auch das Wetter an. „Endlich haben wir zur Abwechslung mal gutes Wetter“, freute sich Leiterin Beate Heymann.

Kleiner Höhepunkt war das von den Erziehern einstudierte Märchen. Doch bevor der Wolf die sieben Geißlein mit Kreide, Teig und Mehl überlistete, wurde gemeinsam gesungen. Es schallte das Märchen, wie sich Hänsel und Gretel im Wald verliefen über den Spielplatz. Dann nahmen die kleinen und großen Zuschauer auf Decken und Bänken Platz. Trotz eindeutiger Hinweise der kleinen Beobachter, musste die aufgeregte Geismutter erschreckt feststellen, dass ihre Kinder gefressen wurden. Doch als der Wolf zum Schluss wegen der vielen Wackersteine in den Brunnen fiel, gab es von Knirpsen und Eltern jede Menge Applaus.

Es folgte ein gemütlicher Nachmittag rund um zauberhafte Märchenwelten. Bei einem Quiz war Fachwissen gefragt: „Mit welcher Frucht vergiftet sich das Schneewittchen?“, „Waren Hänsel und Gretel beste Freunde oder Geschwister?“ und „Wer möchte so gerne den Ball besuchen?“ lauteten die Fragen – die Kinder spielten gegen Mutti oder Vati. Doch die waren chancenlos, denn die Knirpse lösten die verschiedenen Fragen in Sekundenschnelle.

An anderer Stelle konnte nach Silbermünzen in der Schatykiste gegraben werden oder Erbsen, Bohnen und Linsen getrennt werden, bevor die böse Stiefmutter heimkam. Lange Schlangen bildeten sich auch an Stationen für die Verpflegung. Zu Essen gab es aber nicht wie beim Wolf Kreide für eine höhere Stimme, sondern Hot Dogs oder Obstsalat.

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