Die Siegerband kam aus Berlin / Môrre aus Sachsen-Anhalt ging leer aus

Local-Heroes-Bundesfinale: Laut, grell und bunt

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Die Berliner Band Peak City war nicht nur bei der Jury beliebt. Bei der Publikumswertung wurden sie zusammen mit der Band We are Riot Zweiter. Ihre Show bestach nicht nur durch rockige Klänge. Mit offenen Federkissen bewarfen sie das Publikum und brachten die Meute zum Kochen.

Salzwedel. Der Sieger ist gekürt – Peak City aus Berlin ist die beste Newcomerband des Jahres. Das ergab am Sonnabend das Local-Heroes-Bundesfinale in Salzwedel. 13 Teilnehmer trauten sich auf die Kulturhaus-Bühne.

Sie bewiesen ihr Können vor zahlreichen Zuschauer aus ganz Deutschland.

Als erste Gruppe startete Max & the Bash aus Brandenburg und gewannen. Schlagzeuger Daniel Franke wurde als bester Instrumentalist ausgezeichnet und die Gruppe ergatterten den zweiten Platz. Dicht dahinter folgten The Hoodoo Two aus dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Der beste Sänger kam aus Rheinland-Pfalz. Philipp Rodrian von Fofo Tank sang sich mit seinen hellen Tönen in die Herzen der Jury.

Eine außergewöhnliche Rolle spielte Kandidat Môrre aus Sachsen-Anhalt. Der Singer und Songwriter trat nur mit seinem Keyboard auf die Bühne. „Ich komme von Planeten Melancholie“ begrüßte er seine Fans. Beim Wettbewerb für junge Musiker ging Môrre jedoch leer aus.

2015 gab es eine Neuerung. Die Bands konnten sich nicht nur durch ihren 20-minütigen Auftritt punkten. Im gemütlichen Wohnzimmer stellte sich jede Band den Fragen von Moderator Howie Yagaloo.

Von Ann-Kathrin Rohmann

Das Local Heroes Bundesfinale 2015 in Bildern

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