Geplante Investitionen sind nicht gedeckt

Kreis Salzwedel braucht Millionen-Kredit

hob Salzwedel. Der Kreis-Finanzausschuss muss während seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 30. August, ab 17 Uhr im Raum Kalbe des Landratsamtes einige Gelder umverteilen.

Dabei geht es sowohl um über- und außerplanmäßige Ausgaben sowie um einen Zwei-Millionen-Euro-Kredit, der aufgenommen werden soll.

Im Einzelnen: Knapp 3,9 Millionen Euro wurden in den Investitionshaushalt übertragen. 421 000 Euro davon stammen von Maßnahmen aus den Vorjahren, die noch nicht abgeschlossen sind. Die dicksten Brocken der rund 3,9 Millionen Euro sind:

- rund 980 000 Euro für den Umbau der Kreisverwaltung in Gardelegen,

- rund 703 000 Euro für Straßenbaugelder nach dem Entflechtungsgesetz,

- rund 353 000 Euro für den so genannten Bundesfeldweg zwischen B 290 und Kreisstraße 1002 bei Ritze,

- rund 176 000 Euro für die Brücke der Kreisstraße 1088 Kalbe-Bühne,

- rund 175 000 Euro für den Teilabschnitt der Kreisstraße 1005 in der Ortsdurchfahrt Rademin,

- rund 173 000 Euro für zwei Brücken der Kreisstraße 1117 Darnebeck-Jeeben,

- rund 150 000 Euro für die Sparthalle des Jahn-Gymnasiums Salzwedel,

- rund 140 000 Euro für ein Universalfahrzeug für die Kreisstraßenmeisterei.

Bislang sind bereits für rund 1,5 Millionen Euro Aufträge ausgelöst.

Da der Altmarkkreis Salzwedel Investitionen in Höhe von knapp 8,2 Millionen Euro plant, jedoch nur etwas mehr als 5,1 Millionen Euro aufbringen kann, soll ein Zwei-Millionen-Euro-Kredit aufgenommen werden. Dem steht bislang nichts entgegen – auch das Landesverwaltungsamt hat bereits im Januar zugestimmt. Nun muss letztendlich der Kreistag am 26. September entscheiden, ob die Anleihe aufgenommen werden soll.

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