Rathaus sagt: Keine negativen Reaktionen

Der Krangener Weg... bleibt Einbahnstraße

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Die Burgstraße darf nur vormittags durch Lieferverkehr befahren werden. Die Poller bleiben meist offen.

Salzwedel. Es bleibt alles beim Alten: Die Verlängerung des Krangener Weges nach Siebeneichen in Salzwedel darf auch weiterhin nur in diese Richtung befahren werden.

Seit der Einführung der Einbahnstraßenregelung im Herbst 2014 habe es weder positive noch negative Reaktionen gegeben, hieß es im Verkehrsausschuss. Beschwerden über Falschfahrer ist die Polizei mittlerweile nachgegangen, wie Abgeordneter Gerd Schönfeld (Linke), zugleich auch Polizist, berichtete. Bei einer zweistündigen Kontrolle habe er nur drei Verstöße festgestellt, davon einer durch ein Behördenfahrzeug (nicht Polizei und auch nicht Stadtverwaltung, wie er sagte). Laut Lothar Heiser (CDU) sei der Lieferverkehr inzwischen von der Strecke verschwunden. „Wenn keine Beschwerden kommen, kann es so weiterlaufen“, sagte er.

Zum Hintergrund: Der Krangener Weg wurde zur Einbahnstraße deklariert, nachdem dort täglich rund 2300 Fahrzeuge gemessen worden waren. Viele Verkehrsteilnehmer nutzten die Straße als Abkürzung in Richtung Schillerstraße bzw. Lüchow, da der Bundesfeldweg (Straße zwischen B 190 und Ritze – wir berichteten mehrfach) für den normalen Verkehr gesperrt worden war. Daraufhin beschwerten sich die Anwohner.

Anderes Problemfeld – die Burgstraße: Den Abgeordneten ist aufgefallen, dass die Poller, die den Zugang für Fahrzeuge außerhalb der Lieferzeiten zwischen 7 und 11 Uhr verhindern, meistens nicht am Platz stehen. Lieferfahrzeuge würden dort durchfahren und die Zufahrt nicht wieder abriegeln, hieß es. „Da kann man nur appellieren“, so Stadtrat Jost Fischer.

Von Jens Heymann

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