„Deshalb haben wir einen Plan B“

Klein Gerstedt: Ausbau des Gerätehauses geht nicht voran

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Hinter dem zudem zentral gelegenen Klein Wieblitzer Feuerwehrgerätehaus ist jede Menge Platz. Dort könnte ein Neubau für die umliegenden Wehren entstehen.

Klein Gerstedt. Das Gerätehaus der Feuerwehr Klein Gerstedt ist noch immer ein ungelöstes Problem. Es ist für den reibungslosen Dienst zu klein und entspricht damit nicht den geltenden Unfallverhütungsvorschriften.

Klein Gerstedt: Das Spritzenhaus entspricht nicht den Unfallverhütungsvorschriften. Und: Das Grundstück rundum gehört anderen.

Seit dem vergangenen Jahr arbeiten nun Feuerwehrleitung und Stadtverwaltung an einer Lösung. Die ursprünglich im Raum und im Haushalt stehenden 100 000 Euro für einen vorschriftsmäßigen Ausbau des Gebäudes dürften vom Tisch sein. Denn es geht schlicht nicht. „Die Grundstück ringsherum sind in anderer Hand“, erfuhr die AZ auf Nachfrage von Stadtwehrleiter Holger Schmidt. Einfach größer bauen ist also nicht möglich. Und auch ein zweites Problem kann nicht einfach weggebaut werden: „Es gibt dort keinen Stauraum für das Fahrzeug“, so Schmidt. Sprich: Das Klein Gerstedter Einsatzfahrzeug gelangt beim Hinausfahren direkt auf die Straße bzw. wieder ins Gerätehaus. „Das darf nicht sein“, erklärt Holger Schmidt.

Feuerwehrleitung und Stadtverwaltung haben darüber lange Verhandlungen geführt, erfuhr die AZ weiter. Und offenbar keinen Durchbruch erzielt. „Deshalb haben wir einen Plan B“, verrät Stadtwehrleiter Schmidt.

Nach AZ-Recherchen besteht dieser Plan darin, für die umliegenden Wehren ein neues Gerätehaus in Klein Wieblitz zu bauen. Dies wollte der hansestädtische Feuerwehrchef allerdings weder bestätigen noch kommentieren.

Von Jens Heymann

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