Post vom Landrat: Einwohner in Salzwedel, Gardelegen, Kalbe und Engersen sind gefragt

Karten für die Biotonne

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Die Biotonne wird ab dem 1. Januar 2017 in einigen Bereichen des Altmarkkreises eingeführt.

Salzwedel. Der Altmarkkreis verschickt seit gestern Postkarten. Damit können Biotonnen bestellt werden. Dies betrifft zunächst nur die Einheitsgemeinden Salzwedel, Gardelegen sowie die Orte Kalbe und Engersen.

Dort wurden besonders viele biologische Anteile im Hausmüll ermittelt. Darum wird das neue System in diesen Dörfern und Städten zunächst getestet.

Neben den Postkarten gibt es einen Brief von Landrat Michael Ziche. Er will erreichen, dass sich viele Einwohner beteiligen und die Frist einhalten. Bis zum 15. Oktober müssen die Karten wieder beim Kreis sein. Darauf gilt es zu vermerken, ob die Biotonne gewünscht ist oder nicht. Hauseigentümer können sich davon auch befreien lassen. Dann müssen aber die kompostierbaren Abfälle ausschließlich auf dem Grundstück oder anderweitig verwertet werden. „Speiseabfälle und Küchenreste sind nicht für den Kompost geeignet“, heißt es in der Pressemitteilung des Kreises.

Wer sich für die Biotonne entscheidet, bekommt sie ab dem 1. Januar 2017 vor die Tür gestellt. Sie fasst 120 Liter. Pro Leerung werden 2 Euro fällig. Bei 26 möglichen Abtransporten pro Jahr kommen somit maximal 52 Euro auf jeden Haushalt zu. Die Tonnen werden mit einem Chip ausgestattet. Dieser speichert, wie oft sie entleert wurden.

„Erhält der Landkreis keine Information, wird dem Grundstück automatisch eine 120 Liter Biotonne zugeordnet. Und alle nachträglichen Änderungen verursachen Kosten, die wir natürlich alle vermeiden wollen“, unterstreicht Landrat Michael Ziche. Wer mehrere Anträge benötigt, kann diese im Internet unter www.deponie-gmbh.de ausdrucken. Fragen zur Biotonne werden beim Umweltamt, Tel. (03 901) 39 37 13 22, und bei der Deponie GmbH, Tel. (03 907) 72 09 13, beantwortet.

Von Christian Ziems

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