Karnevalisten zogen mit Freunden noch einmal durch die Hansestadt

Kamelle zum großen Showdown in Salzwedel

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Soltmann-Bier gibt es schon lange nicht mehr – aber die Soltmann-Biermönche, die gibt es immer noch. Sie liefen gestern im Zug der Salzwedeler Karnevalisten mit und sorgten für Spaß auf der Straße. Zahlreiche Zuschauer säumten den Zug durch die Innenstadt. Sie bekamen Blumen und Kamelle.

Salzwedel. Er war nicht lang, nicht spektakulär, aber er war ein gelungener Abschluss des diesjährigen EEC-Karnevals – der Umzug, der gestern Mittag vor dem Salzwedeler Kulturhaus startete.

Wie die Profis: Diese Kinder fuhren im Zug mit. Durch sie wird die Hoffnung genährt, dass der ECC-Karneval weiter besteht.

Manfred Preuß sortierte gemeinsam mit den Unentwegten der Karnevalsszene noch schnell die Gruppen, unter denen sich auch Närrinnen und Narren aus Dähre und Osterburg befanden. „Wir wollen zeigen, dass es auch Salzwedel kann“, hieß es zu Beginn des Zuges, der sich Richtung Innenstadt verabschiedete. Eswaren auch Biermönche dabei, kleine und große Tänzerinnen und Prinzenpaare. Mit Blumen verabschiedeten sich die Salzwedeler Karnevalisten von den Einwohnern. Doch noch einmal geht es am 5. März rund: Dann feiert der ECC den Frauentag im Hansehof. Ab 19 Uhr.

Die Tanzmäuse des ECC-Karnevals waren als Blumenfrauen unterwegs. Sie versprühten echten Frohsinn.

Kamelle wurden gestern geworfen, bis in den ersten Stock der Häuser. Auch die Leute auf den Gehwegen sammelten kräftig mit. So schnell, wie die Gruppen losmarschierten, waren sie auch wieder verschwunden. Durch die Stadt, um zu zeigen, dass es den ECC-Karneval gibt. „Schön, dass die Alten das alles noch am Laufen halten“, sagte eine Passantin nachdenklich. Hoffnung setzen die, die den Karneval wollen, in die Kinder, die mit dabei waren und tanzend durch die Straßen hüpften.

Auf dem Kulturhausvorplatz konnte man noch eine ganze Zeit verweilen. Mit einem Karussell und mit Kaffee, Kuchen sowie Süßigkeiten.

Von Harry Güssefeld

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