Kreis-Veterinäramt weist auf neuen Erlass für Rinder hin: Seuche wird bekämpft

Kälber müssen untersucht werden

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Rinder müssen auf die Infektionskrankheit Bovine-Virusdiarrhoe-Virus untersucht werden.

cz Altmarkkreis. „Das Bovine-Virusdiarrhoe-Virus ist weltweit eine der verlustreichsten Infektionskrankheiten des Rindes“, weiß Elke Filter, Amtstierärztin im Altmarkkreis Salzwedel.

Die wirtschaftlichen Schäden werden zum Beispiel durch Fruchtbarkeitsstörungen, Geburt lebensschwacher Kälber und Grippefälle erhöht. „Seit 2011 wird diese Rinderseuche mit staatlichen Mitteln deutschlandweit bekämpft. Die Zahl infizierter Rinder und erkrankter Kälber ist deshalb innerhalb der vergangenen drei Jahre deutlich reduziert“, so die Ärztin weiter.

Im Altmarkkreis gibt es 459 Betriebe. Dort werden derzeit 62 044 Rinder gehalten. Alle Unternehmen werden mit Blick auf die Krankheit als „unverdächtig“ eingestuft, wie es in der Kreis-Pressemitteilung heißt. Das Veterinäramt weist auf einen neuen Erlass hin. Demnach müssen die Kälber im ersten Monat nach ihrer Geburt untersucht werden. Bislang blieb dafür ein halbes Jahr Zeit. Es gibt aber eine Übergangsregel. Rinder, die am 30. Juni den ersten Lebensmonat vollendet haben, müssen spätestens bis zum 29. Oktober untersucht werden. Impfungen gegen das Virus sind unmittelbar danach unter Angabe von Details auf den Ohrmarkennummern zu vermerken. Weitere Informationen gibt es beim Kreis unter Tel. (03 901) 84 04 48.

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