Straße soll vom Sorgenkind zum Anziehungspunkt werden

Jugendfrische zum Nysmarkt für die Altperver

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Vorführungen soll es auch beim diesjährigen Nysmarkt an der Altperverstraße geben. Dort wird vor allem für die Jugend einiges geboten.

Salzwedel. „Wir haben kein Geld, müssen aber trotzdem wieder zur Tagesordnung übergehen und nach vorn schauen. Es darf nicht alles kaputt gemacht werden. Salzwedel hat kulturelle Verantwortung“, fand Frank Wüstemann, Vorsitzender des Marketingausschusses deutliche Worte.

Dann übergab Wüstemann das Wort an Jürgen Kupfer. Der Organisator von Stadtfesten bekam viel Lob. Er schaffte es, dass Hansefest auch ohne finanzielle Hilfe der Stadt erfogreich über die Bühne zu bekommen. Besonders stolz ist er auf heimische Sponsoren und Vereine sowie die Stadtverwaltung, die zur Hilfe bereit waren. Eine Neuauflage gibt es 2017. Und zwar mit einen Tanzfest, da die Gruppe „Fitschebeen“ 40 Jahre alt wird.

Auch beim Nysmarkt muss es ohne Geld aus dem Stadtsäckel gehen. Gefeiert wird vom 30. September bis zum 3. Oktober. Das Konzept soll anders als beim Hansefest, auf dem diesmal mehr Schausteller zum Zuge kamen und der Burrgarten wieder in den Mittelpunkt gerückt wurde, beim Nysmarkt grundsätzlich nicht geändert werden. Während des Ausschusses wurde intensiv über die Altperverstraße diskutiert. Die einst belebte Geschäftsmeile ist zum Sorgenkind geworden. Um den Bereich besser an den Nysmarkt anzubinden, wird vor allem auf die Jugend gesetzt. Diese soll dort frische Abwechslung bieten und damit den Nachwuchs anziehen. Kicker, Skateboard und Graffiti sind dabei die Schlagworte. Problematisch ist aber der Bereich an der Kreuzung Amtsgericht, von dem es weiter zur Burgstraße geht. „Wir bekommen dort zwei Tage etwas hin, aber länger nicht“, unterstrich Jürgen Kupfer. Denn dieser Platz ist nicht gerade begehrt. Jost Fischer, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, betonte, dass Ehrenamtliche, die dort zum Beispiel Oldtimer präsentieren, nicht während es gesamten Festes Zeit haben.

Die Tage der Mobilität sollen von der Altperver- an die Neuperverstraße ziehen. Und zwar zwischen Burgstraße und Sparkasse. „Wir hoffen, auch das Kunsthaus mit einbeziehen zu können“, machte Jürgen Kupfer deutlich. Dieser Abschnittes des Festgeländes war den Organisatoren um den Salzwedeler bislang oftmals zu ruhig.

Von Christian Ziems

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