Stadtrat Martin Schulz forderte ein Konzept für die städtische Kultur

„Ich bin damit nicht zufrieden“

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Martin Schulz will Klarheit darüber haben, wie die kommunale Kulturarbeit in Salzwedel künftig organisiert wird.

cz Salzwedel. Der KulTour-Eigenbetrieb soll wieder Bestandteil der Stadtverwaltung werden. Und zwar ab dem 1. Januar 2017. Stadtrat Martin Schulz (Grüne / Bürgerbund) vermisste bei der Ausschusssitzung am Montagabend Details.

Ihm ging es unter anderem um die Frage, wie kulturelle Veranstaltungen künftig organisiert werden und dies personell untersetzt wird. Dabei betonte er, dass dieser Part bisher eine hohe Qualität hat.

Bürgermeisterin Sabine Blümel verwies auf ein Kultur- und Marketingamt. Dieses soll die Aufgaben des Eigenbetriebes übernehmen. Dies betrifft 25 Mitarbeiter, die nicht alle Vollzeit beschäftigt sind. „Ich bin damit nicht zufrieden“, erwartete Martin Schulz konkretere Aussagen.

Mehr Details gab es beim Finanzpart. Bevor der Eigenbetrieb aufgelöst wird, sollen 26 200 Euro investiert werden. Hauptposten sind dabei das umstellen der Telefonanlagen im Kulturhaus und der Bibliothek von analog auf digital. „Ich will nicht riskieren, dass die Einrichtungen nicht mehr erreichbar sind“, betonte Sabine Blümel. Auch in den Brandschutz soll investiert werden. Für mehr reicht das Geld nicht. Joachim Mikolajczyk, Leiter des Eigenbetriebes, betont im seinem Wirtschaftsbericht, dass künftig größere Investitionen bei der Bibliothek und dem Kulturhaus nötig seien. Es laufen Wartungsverträge aus und intensive Reparaturen stehen an.

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