Ein Tag für den besten Freund des Menschen: Hundesportler und Rettungsstaffel präsentierten ihr Können

Hartes Training für die erfolgreiche Suche

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Hund Conner im Schutzhunde-Training mit Danny Brix.

bg Salzwedel. Bei „Sitz“, „Platz“ und „Bei Fuß“ bleibt es beim Hundesportverein Salzwedel nicht – das wurde allen Besuchern, die am Sonntag auf dem Vereinsgelände waren, schnell klar.

Hündin Ksenia hat das „Opfer“, Michael Seeger, gefunden und Besitzer Karl-Heinz Schmidtke dorthin geführt.

Die Mitglieder und ihre vierbeinigen Freunde trainieren mehrmals die Woche gründlich, um an Agility-Wettbewerben teilzunehmen oder für die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zur Verfügung zu stehen. Dass dafür ein großer Aufwand nötig ist, erklärte Andreas Speck. Drei Jahre mit 120 Stunden Theorie und 600 Stunden praktischem Training braucht es, bis ein Hund die Prüfung bestehen kann – und diese diese muss alle 18 Monate wiederholt werden. „In vergangenen Jahr hatten wir acht Einsätze und dieses Jahr wurden wir schon viermal gerufen“, erklärte Andreas Speck beim Tag des Hundes am Sonntag, den der Verein auf seinem Übungsgelände feierte.

Während einige Hunde der Rettungsstaffel mit ihren Besitzern zeigten, wie sie Personen finden und anzeigen – nämlich durch ständiges Zurücklaufen oder durch Bellen – präsentierten andere Hunde ihr ganz alltagstaugliches Verhalten in spielerischen Übungen. „Lange mit dem Fahrrad mitlaufen macht dem Hund gar nichts aus, aber Nasenarbeit bei der Suche nach Personen ist nach kurzer Zeit schon sehr anstrengend“, weiß Andreas Speck. Damit der Hund trotzdem Spaß an seiner Arbeit hat, gibt es bei einem Erfolgserlebnis natürlich gleich die verdiente Belohnung für den Vierbeiner.

Von Birte Grote

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