Gornig-Logistikzentrum entsteht in Salzwedel an der Schillerstraße

Halle wächst in den Himmel

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Die Dimensionen der neuen Halle an der Schillerstraße sind bereits zu erkennen. Auf dem Gelände des Gornig Handelshauses für Bad, Klima sowie Heizung entsteht bis Mitte nächsten Jahres ein Logistikzentrum.

Salzwedel. Spezialisten sorgen dafür, dass auf dem Gelände der Firma Gornig bald noch mehr Waren gelagert werden können. Die Umrisse des angekündigten Logistikzentrums sind bereits zu sehen, die Ausmaße einer neuen Halle von der Straße gut zu erkennen.

Eckhart Steffens, geschäftsführender Gesellschafter des Handelshauses für Bad, Klima sowie Heizung, nannte im AZ-Gespräch den 30. September als wichtiges Datum. Dann soll die Halle direkt an der Schillerstraße und damit der erste von drei Bauabschnitten fertig sein.

Das Millionenprojekt ist damit noch nicht zu Ende. Danach wird die blaue Halle abgebaut und ersetzt. Im letzten Abschnitt steht dann ein Verbinder im Mittelpunkt. Die Gebäude auf dem Grundstück sollen ein U bilden. Gornig ist Anfang des Jahres mit der Peter Jensen GmbH verschmolzen, die Marke bleibt aber bestehen. Mit dem neuen Logistikzentrum wird der Standort Salzwedel gefestigt. Das Sortiment soll von 18 000 verschiedenen Artikeln auf 50 000 erhöht werden. Die Arbeiten dauern bis Mitte 2017.

Dazu gehören neue Lkw-Rampen. Bisher sind es 20, künftig werden 40 vorgehalten, um die gefordertenen Kapazitäten vorzuhalten. Um den Lärm in Grenzen zu halten, entsteht an der Schillerstraße eine Lärmschutzwand. Außerdem soll das Beladen im Inneren der neuen Hallen erfolgen. Der Abstand zu den Grundstücksgrenzen liegt bei drei statt bei zehn Metern. In den nächsten Jahren werden zusätzlich zwischen zehn und 15 Arbeitskräfte benötigt. Die Lagerfläche wächst auf über 100 000 Quadratmeter an. Das Logistikzentrum wird ähnlich große Dimensionen wie vergleichbare Bauten in Braunschweig und Hannover haben. Auf die Frage, warum trotz fehlender Autobahnanbindung an Salzwedel festgehalten wird, erklärte Eckhard Steffens bereits im vergangenen Jahr gegenüber der Altmark-Zeitung. „Lkw sind auf Landstraßen nicht viel langsamer. Zudem haben wir hier die Fachkräfte.“

Von Christian Ziems

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