Wehren sind vorbereitet, Tanks und Wasserkästen gefüllt

Waldbrandwarnstufe 5: Glutnester flammten wieder auf

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Ein großes Areal fiel den Flammen zum Opfer.

Salzwedel. Seit gestern gilt die höchste Waldbrandwarnstufe 5 in der Altmark. Über 200 Feuerwehrleute aus 29 Wehren bekamen die Auswirkungen der großen Hitze bereits zu spüren. Zwei Getreidebrände bei Dambeck und bei Pretzier hielten sie am Donnerstag in Atem.

Gestern Nachmittag – kurz vor 15 Uhr – mussten die Freiwilligen noch einmal raus nach Dambeck. Im Wald neben dem abgebrannten Getreideacker waren Glutnester aufgeflammt.

Doch nicht nur das: In Beetzendorf legte ein Brandstifter gestern früh in einer Villa Feuer. Gegen 0.30 Uhr wurden neun Wehren alarmiert. Kurz nach 15 Uhr mussten auch dort die Freiwilligen noch einmal anrücken und ebenfalls Glutnester bekämpfen.

Nun steht ein heißes Wochenende vor der Tür. Die Quecksilbersäule soll auf 39 Grad Celsius emporklettern. Die Feuerwehren sind gerüstet, die Brandschützer in höchster Alarmbereitschaft. „Am Wochenende erwischt man die Feuerwehr immer auf dem richtigen Fuß“, kommentiert Salzwedels Wehrchef Mario Müller mit Blick auf die dann vorhandene höchste Einsatzstärke bei den Freiwilligen.

Müllers Gerätewarte Andreas Schulz, André Diessl und Christian Dauenheimer haben die gesamte Technik noch einmal durchgesehen und auf Vordermann gebracht sowie die Funkgeräte überprüft und jede Menge Kästen mit Mineralwasser ins Gerätehaus geschleppt. Denn nicht nur die Wassertanks in den Fahrzeugen müssen gut gefüllt sein – auch die Einsatzkräfte brauchen bei ihrer Arbeit in der staubtrockenen Gluthitze viel Wasser. Und das ist am Wochenende nicht überall in ausreichender Menge zu bekommen.

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