Erster Abschnitt der Ortsdurchfahrt Groß Chüden wird 2017 ausgebaut

Glatter Asphalt soll holprige Steine ersetzen

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Der vor einigen Jahren ausgebaute Gehweg bleibt bestehen, die Fahrbahn der Groß Chüdener Ortsdurchfahrt wird 2017 neu gebaut.

cz Groß Chüden. „Wir sind klar dafür, dass die Durchgangsstraße gemacht wird“, sind Chüdens Ortsbürgermeister Detlef Korneck und sein Ortschaftsrat froh, dass der Altmarkkreis 2017 investieren lässt.

Zunächst war geplant, von Pretzier aus kommend in Groß Chüden anzufangen. „Gemeinsam mit dem Salzwedeler Bauamt konnten wir aber erreichen, dass von der anderen Seite aus angefangenen wird. Denn dort ist der Zustand der Straße noch schlechter“, unterstreicht der Ortsbürgermeister im Gespräch mit der Altmark-Zeitung.

Der Altmarkkreis informierte auf Anfrage: In einem ersten Bauabschnitt wird vom Ortseingangsschild 400 Meter ins Dorf hinein gebaut. Und zwar bis Höhe Kriegerdenkmal. Der Baustart soll 2017 erfolgen. Die holprigen Steine, die dem heutigen Verkehr nicht mehr gewachsen sind, werden rausgenommen und durch Asphalt ersetzt. Auch der Verband für Kommunale Wasser- und Abwasserbehandlung wird tätig. Er kümmert sich um die Regenwasserproblematik. So sind einige Gespräche nötig, bevor es tatsächlich los geht.

Fest steht aber bereits: Der Altmarkkreis übernimmt die Kosten, Stadt und Anlieger werden nicht zur Kasse gebeten. Denn es handelt sich um eine Kreisstraße und nur die Fahrbahn wird erneuert. Der restliche Bereich wurde von der einst selbständigen Gemeinde Chüden bereits vor einigen Jahren saniert. Damals wurde darauf geachtet, dass es einen vernünftigen Übergang zur Fahrbahn gibt. Die Seitenbereiche müssen somit nicht verändert werden. Für die neue Fahrbahn sind unter dem Strich 432 000 Euro nötig. Nach dem Gesetz zur Finanzierung von Investitionen des kommunalen Straßenbaus kann der Altmarkkreis 80 Prozent der Gesamtkosten mit Fördermitteln abdecken. Wann der restlichen Teil der Ortsdurchfahrt auf Vordermann gebracht wird, steht derzeit noch nicht fest.

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