Beeindruckende Luftaufnahme von riesigen Ackerbränden

Wie eine Naturgewalt:  Altmärker Wehren bekämpften diese Großfeuer

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Die riesige Rauchsäule bei Pretzier, weiter hinten: das Feuer bei Dambeck.

hob/bg/hey Salzwedel. Zunächst wurde nur eine starke Rauchentwicklung auf einem Feld neben der B 248 am Abzweig Dambeck gemeldet. Der 1. Zug der Salzwedeler Feuerwehr wurde gestern um 15.32 Uhr alarmiert.

Minuten später heulten die Sirenen erneut und riefen die gesamte Wehr ins Depot. Auf dem Acker brannte das Getreide inzwischen lichterloh. Flammen und Rauch waren weithin zu sehen. Durch den Wind breitete sich das Feuer rasend schnell auch auf angrenzende Waldstücke aus. Einzelne Glutnester wurden immer wieder neu entfacht. Die B 248 wurde zeitweise gesperrt. Ob sich das Feuer selbst entfacht hat oder Brandstiftung die Ursache ist, blieb zunächst ungeklärt.

Ähnlich verhielt es sich zwischen Schauplatz Pretzier und Stappenbeck. Durch den starken Ostwind hatten sich die Flammen im Nu durch das Getreidefeld gearbeitet. Zehn Wehren mit 52 Brandschützern aus der ganzen Umgebung stoppten den Brand schließlich im Wald. Im Einsatz waren Brandschützer aus Benkendorf, Jeebel, Kalbe, Liesten, Mahlsdorf, Riebau, Seeben, Pretzier, Badel und Brietz.

Acker in Flammen: Gigantisches Feuer in der Altmark

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