Fünf Friseurinnen legten erfolgreich ihre Gesellenprüfung ab / Moderne Schnitte gefordert

Fußballer liegen immer im Haartrend

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Jenny Kallnischkies (v.l.), Elisabeth-Charlotte Maywald, Michelle Schulz, Maria Buchholz und Sarah Bijck haben erfolgreich ihre Ausbildung zur Friseurin bestanden. Sie mussten einen umfangreichen praktischen Prüfungsteil in Salzwedel ablegen.

leh Salzwedel. Jenny Kallnischkies, Elisabeth-Charlotte Maywald, Michelle Schulz, Maria Buchholz und Sarah Bijck haben es geschafft. Sie konnten gestern im Salzwedeler Salon von Ines Schnaible erfolgreich ihre Ausbildung zur Friseurinnen ablegen.

Damit ist die Altmark um fünf neue Fachkräfte in diesem Beruf reicher.

Die Prüfungskommission mit Antje Magarin (v.l.), Ines Schnaible und Conny Witte begutachten die Frisur von Lisa Kunow.

Unter den kritischen Augen des Prüfungsausschusses mussten die fünf jungen Frauen den ganzen Tag über einen anspruchsvollen praktischen Teil absolvieren. Neben einem abschließenden Beratungsgespräch mit einem Modell, wurde zuvor in einem vorgeschriebenen Zeitraum ein moderner Frauen- und ein Männertrendhaarschnitt der zurückliegenden sechs Monate gefordert. Aber auch eine Frisurgestaltung zu einem festlichen Anlass wollte die Prüfungskommission mit Antje Magarin, Ines Schnaible und Conny Witte von den zukünftigen Fachkräften sehen. Weitere Prüfungsteile waren eine Haarcoloration sowie ein Style- und ein Langhaarschnitt. Ein Make-Up rundete den praktischen Teil ab. Bei den modernen Männerhaarschnitten konnten sich die Auszubildenden bei den Kickern der Fußball-Nationalmannschaft Tipps holen. „Denn die Spieler sind immer voll im Haartrend“, sagte Berufsschullehrerin Antje Magarin.

Sarah Bijck legte bei Modell Berit Reuter ein Make-Up auf.

Mit den Ergebnissen der fünf neuen Fachkräfte im praktischen und theoretischen Teil waren die Prüfer zufrieden. Sie bedauern jedoch, dass der Beruf des Friseurs und der Friseurin bei der Berufswahl der Jugendlichen kaum eine Rolle spielt. „Die Zahl der Auszubildenen geht von Jahr zu Jahr immer weiter zurück“, merkte Antje Magarin kritisch an. Wie sie ergänzte, werden Friseurinnen mit der Einführung des Mindestlohns auch besser als noch vor Jahren bezahlt. Antje Magarin hofft, dass der Trend in den kommenden Jahren nicht weiter anhält und sich wieder mehr Jugendliche für eine Ausbildung in diesem Berufszweig entscheiden.

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