Neun Standorte weniger / Leitungen sollen weg

Rückbau läuft: Erdgasfeld wird kleiner

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Die technischen Anlagen des Erdgasfeldes, wie hier nahe Groß Chüden, werden immer weniger.

Altmark. Der Erdgasanteil im altmärkischen Boden sinkt, das vorhandene Feld wird zurückgebaut. Altmarkkreis und Landesamt für Geologie und Bergwesen arbeiten mit Hochdruck. „2015 wurden insgesamt neun Standorte zurückgebaut“, heißt es im aktuellen Verwaltungsbericht.

Außerdem sank die Zahl der Sondenplätze um sieben. Es gibt zudem eine Bohrschlammgrube und einen Gas-Sammelpunkt weniger.

Der Rückbau ist damit noch nicht abgeschlossen. Immer mehr Erdgasleitungen werden demontiert, aktuell 100 Kilometer. Damit will man bis Ende des Jahres fertig sein. Seit 1969 wird in der Altmark Erdgas gefördert.

Der Kreis kontrollierte weitere Projekte im Rahmen von Bodenschutz und Altlasten. Dazu gehörte der Abbruch des einstigen Kartoffelschäl- und Abpackbetriebes in Mieste. Auch die alte Molkerei in Wallstawe steht nicht mehr. In diesem Bereich gab es ein sogenanntes Flächenrecycling mit natürlichen Bodenverhältnissen. Dort darf in den nächsten zehn Jahren allerdings nichts mehr verändert werden.

Von Christian Ziems

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