Einseitig abgefahren

Parkverbot am Mühlenweg vor der Apenburger Kita wird geprüft

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Ein alltägliches Bild vor der Kindertagesstätte und der Grundschule in Apenburg: Viele Fahrzeuge parken am rechten Straßenrand. „Der Weg ist tagsüber fast nur einseitig befahrbar“, erklärte Peter Warlich jüngst im Apenburger Gemeinderat.

Apenburg. Das Kind zur Kindertagesstätte bringen. Mit dem Auto direkt vor der Tür halten. Ein kurzes Gespräch mit der Erzieherin.

Genau das soll auch in Zukunft am Mühlenweg in Apenburg weiterhin möglich sein, doch Dauerparkern möchte der Gemeinderat Apenburg-Winterfeld gern einen Riegel vorschieben.

„Die Straße wird einseitig total abgefahren“, meldete sich Ratsmitglied Peter Warlich in der jüngsten Sitzung des Apenburg-Winterfelder Gemeinderates zu Wort. Der Apenburger bemängelte, dass in der Höhe der Grundschule und der Kindertagesstätte Märchenburg tagsüber zahlreiche Fahrzeuge parken würden. Demnach würden dort eben nicht nur kurz die Kinder ein- und aussteigen.

Joachim Rieseberg war das Problem ebenfalls schon aufgefallen. „Das war doch mit dem Bau der Kita schon vorprogrammiert“, meinte Rieseberg während der Sitzung. Derweil zeichnet sich auf der gepflasterten Straße schon deutlich eine Fahrspur ab, während die andere, zugeparkte Seite kaum Benutzungsspuren aufweist.

Mark Wöllmann, der die Ratssitzung für den beruflich verhinderten Bürgermeister Harald Josten vertrat, plädierte für ein Parkverbot, das nun durch die Verwaltung der Verbandsgemeinde geprüft werden soll. „Damit können weiterhin die Kinder mit dem Auto zur Kita gebracht werden“, betonte Wöllmann. Bei positiver Prüfung durch die Verbandsgemeinde, will der Gemeinderat das Parkverbot in der nächsten Sitzung beschließen.

Von David Schröder

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