Krangener Weg bleibt weiterhin nur einseitig befahrbar

Einbahnstraße wird teilweise ignoriert

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Das Verbotsschild am Wohngebiet Erich-Kästner-Ring bleibt. Der Krangener Weg hab sich als Einbahnstraße bewährt und darf nur aus der Richtung Schillerstraße befahren werden.

Salzwedel. Der Krangener Weg habe sich grundsätzlich als Einbahnstraße bewährt. Zu diesem Schluss kommt das Salzwedeler Ordnungsamt.

„Die Verkehrsregelung Krangener Weg bleibt so, wie sie jetzt ist“, hieß es gestern von Stadtsprecher Andreas Köhler auf Nachfrage der Altmark-Zeitung. Die angekündigte Probephase ist damit beendet. Aktuelle Zahlen, wie viele Kraftfahrer die Abkürzung von der Schillerstraße bis zur Bundesstraße 190 im Durchschnitt nutzen, kann die Stadtverwaltung allerdings nicht nennen.

Als die Straße noch beidseitig befahren werden konnte, waren es rund 2300 Fahrzeuge pro Tag. Diese Aussage bekamen Anwohner 2014 von der Stadt. Damals beschwerten sich Anlieger über die Belästigung durch den starken Verkehr. Sie beklagten Sicherheitsrisiken und den Lärm. Die Straße ist schmal, zudem befindet sich ein Spielplatz im Bereich des Wohngebietes. Das Einbahnstraßensystem galt zunächst für die komplette Länge. Dies sorgt für Kritik bei den Karlsfeld-Anwohnern. Sie mussten Umwege in Kauf nehmen. Der Krangener Weg wurde daraufhin zwischen Schillerstraße und der Straße An den Kampstücken wieder beidseitig freigegeben.

Das Grundziel, Kraftfahrer davon abzuhalten die Hauptstraßen zu umgehen und von der 190 über den Krangener Weg in Richtung Innenstraße bzw. Niedersachsen zu kommen, wurde teilweise erreicht. Denn laut des Ordnungsamtes gibt es Beschwerden von Anwohnern, dass sich nicht alle Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten und die Einbahnstraße auch verkehrt herum nutzen. Die Stadt kann mit Kontrollen darauf reagieren.

Von Christian Ziems

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