Optimismus trotz Planungsrückstand

Breitband in der Altmark: Ab 2018 in drei Gebieten

gü Arenasee. Alles für ein schnelles Internet: Während der Hauptausschusssitzung des Zweckverbandes Breitband Altmark (ZBA) verbreitete Geschäftsführer Michael Ziche gestern in Arendsee Optimismus:

Trotz der Planungsverzögerungen, auch hervorgerufen durch Rechtsstreitigkeiten mit der Arche-Net, sollen in drei Gebieten der Altmark die Internetlösungen greifen. Und zwar ab 2018.

Für das Gebiet Arneburg-Goldbeck-Sandau erfolgen Ausschreibungen für Tiefbau und Material, aufgestellt werden sollen demnach auch Glasfaserverteiler, in Arneburg beispielsweise in einer Größe eines Baucontainers. Ziche kann sich vorstellen, mit dem Gebäude für das Breitbandkonzept zu werben.

In den Gebieten Arendsee und Tangermünde-Tangerhütte plant der Verband ab März wieder Werbetouren der Breitbandengel. Die Resonanz der Bürger in den Gebieten sei nicht so, wie man es sich vorstelle, so Ziche. „In einigen Ortsteilen Arendsees sind die Ergebnisse gut, in anderen unbefriedigend“, sagte der Geschäftsführer.

Während die drei genannten Gebiete im Visier des Verbandes sind, will dieser einen vierten mit Hilfe von Bundesmitteln erschließen: das Gebiet der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf. Durch die geringe Einwohnerdichte sei eine Wirtschaftlichkeit nicht gegeben. Deshalb der Umweg über Bundesmittel, hieß es gestern im Hotel „Deutsches Haus“. Der Zweckverband will den Kontakt zu Nachbarregionen halten und möglicherweise dort aktiv werden. Es gehe um die Landkreise Lüchow-Dannenberg und auch Gifhorn, sagte Ziche.

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