Kreisverwaltung und Deponie GmbH gehen in die Informationsoffensive

Biotonne: Altmärker erhalten bald Post

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Laub kommt in die Biotonne. (Symbolfoto)

Altmarkkreis. Die Biotonne soll ab 2017 zunächst in den Einheitsgemeinden Salzwedel und Gardelegen sowie im Ortsteil Kalbe eingeführt werden. Beim Umweltausschuss gab es am Donnerstag weitere Informationen zum Fahrplan.

„Ab der nächsten Woche werden wir das Konzept den Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften vorstellen“, erklärte Amtsleiterin Katrin Pfannenschmidt. Weitere Großmieter – also Besitzer von mindestens zehn Wohnungen – folgen.

Derzeit werden zudem Ausschreibungen vorbereitet. Dabei geht es um Tonnen und Fahrzeuge. Außerdem wird gemeinsam mit der kreiseigenen Deponie GmbH an einem Flyer gearbeitet. Der soll Mitte Juli an alle Haushalte in den betroffenen Orten geschickt werden. „Wir verzichten dabei aber auf die EU-Paragrafen, sondern wollen den Einwohnern möglichst einfach erklären, worauf es in Sachen Biotonne ankommt“, fasste Dezernent Hans Thiele das Ziel am Donnerstagabend zusammen. Außerdem sollen weitere Möglichkeiten, um die Informationen zu verbreiten, genutzt werden. „Wir wollen die Negativ-Argumente ausräumen und die Bürger frühzeitig mitnehmen“, machte Hans Thiele im Ausschuss deutlich.

Die Antragsformulare sollen ab September erhältlich sein. Es gilt: Wer keine Biotonne haben will, muss einen Komposthaufen als Alternative besitzen. Die Hausmülltonne darf, anders als derzeit, künftig dafür nicht mehr verwendet werden. Dies schreiben Gesetze vor. Übrigens: Ignorieren nützt nichts. Wer sich überhaupt nicht meldet, bekommt eine Biotonne vor die Tür gestellt.

Von Christian Ziems

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