Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Am Waldrand: Stroh fängt bei Hohentramm Feuer

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Die Strohballen lagerten direkt am Waldrand in Richtung Hohentramm. Zur Brandbekämpfung mussten die Feuerwehren für die Wasserversorgung eine gut 700 Meter lange Wegestrecke aufbauen.

Hohentramm. Rund 60 Strohballen standen gestern an einem Waldrand zwischen Hohentramm und Stapen in Flammen.

Per Teleskoplader wurden die Ballen auseinandergezogen. Danach konnten die Wehrleute leichter ablöschen.

Den um 15.43 Uhr alarmierten Feuerwehren aus Siedengrieben, Beetzendorf, Stapen und Apenburg blieb nichts anderes übrig, als den Stapel kontrolliert abbrennen zu lassen und sich auf den Schutz des nahen Waldes zu konzentrieren. Mit einem Teleskoplader wurden die brennenden Ballen auseinandergezogen. Für die Wasserversorgung musste eine etwa 700 Meter lange Wegestrecke quer durch Hohentramm bis zur L 1 gelegt werden. Insgesamt waren 30 Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen im Einsatz. Für Ingmar Rieseberg, Landwirt im Nebenerwerb und Besitzer der Strohballen, bedeutet der Brand einen Verlust von rund 900 Euro. „So hoch wird der Schaden wohl sein“, meinte der Hohentrammer vor Ort.

Die Polizei konnte Brandstiftung gestern nicht ausschließen. Aufgefundene Fußspuren deuteten in diese Richtung. Geprüft werde aber auch eine mögliche Selbstentzündung, sagten die Beamten noch auf dem Acker.

„Wir werden hier alles komplett ablöschen“, erklärte Einsatzleiter Marco Zander. Die Wehrleute aus der Verbandsgemeinde waren noch bis zum Abend bei Hohentramm im Einsatz.

Von David Schröder

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