150 exotische Exemplare und 15 Arten bei der 21.Ziervogelausstellung in Salzwedel

Von (A)ra bis (Z)ebrafink

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Patricia Riemann aus dem wendländischen Spithal mit ihrem Gelbbrustara, der sonst in Südamerika beheimatet ist.

leh Salzwedel. „Oh, sehen die schön aus.“ Salzwedels Bürgermeisterin Sabine Blümel war von den knapp 150 Ziervögeln der 21. Ausstellung der Salzwedeler Vogelfreunde am Wochenende in der Jenny-Marx-Sporthalle sichtlich begeistert.

Uwe Neuschulz, Vorsitzender der Vereinigung der Ziergeflügel und Exotenzüchter der Vogelfreunde Salzwedel, führte die Bürgermeisterin gemeinsam mit Jürgen Kulow von Altmarkkreis durch die Halle. 

Michelle Degner (v.) und Thelma Schwarz aus Salzwedel hatten ihre Freude beim Füttern der drei Gelbstirnamazonen.

Dabei konnten sich die Beiden die insgesamt 35 Vogelvolieren der 17 Vereinsmitglieder anschauen und staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass von A wie Ara bis Z wie Zebrafink knapp 150 Exemplare in 15 Vogelarten vertreten waren. „Die Ausstellung ist ein Gewinn für unsere Stadt“, würdigte das Stadtoberhaupt das Engagement der 17 Vereinsmitglieder, die im 21. Jahr des Bestehens aus der gesamten Altmark und dem Landkreis Lüchow-Dannenberg kommen. Für Sabine Blümel war der Besuch gleichzeitig eine Weltreise. Denn die Ziervögel sind normalerweise in der ganzen Welt von Australien bis Amerika zu Hause.

In den 35 Vogelvolieren konnten die Besucher verschiedene Papageienarten, wie unter anderem Grau- und Edelpapageien, Gelbbrustara, die kleinen Zwerg- und Legewachteln, Diamantfinken und die nicht alltägliche Fasanenart Tragopasse bestaunen. Vereinschef Uwe Neuschulz stellte seine Gelbstirnamazonen zur Schau. Echter Hingucker war das Gelbbrustara-Pärchen von Patricia Riemann aus dem wendländischen Spithal. Seit vier Jahren besitzt das Salzwedeler Vereinsmitglied zwei Exemplare dieser seltenen Papageienart, die Südamerika beheimatet sind.

Mit einem der bunten Vögel auf der Schulter ging sie erfolgreich einige Runden durch die Halle. Aber auch die überaus seltene Fasanenart Tragopasse von Dr. Steffen Bürring aus Arneburg gehörte dazu. „Diese Vogelart ist nicht nur besonders selten, sondern auch sehr wertvoll“, informierte Uwe Neuschulz, der sich mit der Besucherresonanz und dem Verlauf der Schau am Sonnabend und Sonntag sehr zufrieden zeigte. Denn hinter den Vereinsmitgliedern liegen Wochen intensiver Vorbereitung. Alle 35 Volieren wurden in den vergangenen Tagen aufgebaut. Zudem trugen die Mitglieder beachtliche 637 Tombolapreise zusammen. Trotz der erfolgreichen Schau hatte Uwe Neuschulz noch einen Wunsch: „Wir müssen junge Leute für dieses überaus interessante Hobby begeistern.“

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