Landkreise Salzwedel und Stendal ziehen an einem kulturellen Strang

Die Altmark wird zum Klingen gebracht

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Eckhard Gnodtke, Annemarie Schwerin (v.l. / beide Altmarkkreis Salzwedel), Annegret Bischoff und Dr. Ulrike Bergmann (beide Landkreis Stendal) stellten gestern das Programm des 21. Altmärkischen Musiksommers vor.

Altmark. 44 Veranstaltungen vom 13. August bis zum 12. November – das sind die Fakten für das 21. Altmärkische Musikfest. Hinter den nackten Zahlen verbirgt sich eine kulturelle Vielfalt, die wohl keinen Wunsch offen lässt.

Bootskorso, Liederabende, Erntefeste, Jazzabende, Chansonhöhepunkte und musikalische Abende gehören dazu. Einzelheiten wurden gestern bei einem Pressegespräch (siehe Infokasten) vorgestellt.

Die Landkreise Salzwedel und Stendal stehen gemeinsam hinter der Veranstaltungsreihe und organisieren sie jährlich abwechselnd. Diesmal ist der Altmarkkreis federführend tätig. „Da ist für jeden etwas dabei. Wir wünschen uns für die Veranstaltungen viele Besucher, eine gute Stimmung und natürlich auch gute Gespräche zwischen Künstlern und Gästen“, fasste Annemarie Schwerin zusammen. Die Mitorganisatorin vom Altmarkkreis hob gestern unter anderem die historischen Höhepunkte im Diesdorfer Freilichtmuseum, das Konzert mit sphärischen Klängen in Depekolk und das Festkonzert hervor. Dr. Ulrike Bergmann, Leiterin des Schulverwaltungs- und Kulturamtes im Landkreis Stendal, erinnert daran, dass es ohne die treuen Partner nicht geht. Dazu gehören Kommunen, Vereine und Kirchspiele genauso wie die Sparkassen sowie die Stiftung Zukunft Altmark.

Nicht im öffentlichen Programm, aber ebenso wichtig sind die Veranstaltungen für den Nachwuchs. In den Gymnasien Salzwedel, Gardelegen und Beetzendorf, Stendal, den Grundschulen Salzwedel (Jenny Marx), Arendsee, Osterburg und Seehausen sowie der Berufsbildenden Schule II Stendal werden spezielle Programme von Künstlern geboten. Diese laufen unter dem Motto „Musikunterricht einmal anders“. „Ein wundervolles Programm“, meinte Dezernent Eckhard Gnodtke gestern mit Blick auf den Flyer.

Von Christian Ziems

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