BI „Kein CO2-Endlager Altmark“ feierte mit einem Spaziergang den Abbau der Maxdorfer Anlage

Acht Jahre intensive Arbeit belohnt

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25 Umweltschützer aus der Altmark feierten gestern mit einem Sonntagsspaziergang den Rückbau der Maxdorfer Anlage.

leh Maxdorf. „Acht Jahre intensive Arbeit haben sich am Ende gelohnt“, sagte Lothar Lehmann Pressesprecher der Bürgerinitiative (BI) „Kein CO2-Endlager Altmark“ gestern während des Sonntagsspaziergangs von der Maxdorfer Kirche bis zur geplanten Verpressungsanlage in Richtung Mahlsdorf.

25 Umweltschützer machten sich in Polizeibegleitung gemeinsam mit der Grünen-Landtagsabgeordneten Dorothea Frederking auf dem Weg, den Erfolg öffentlich zu feiern. Für Lothar Lehmann ist mit dem Abbaus der Verpessungsanlage die Arbeit als Pressesprecher beendet. Er gehörte neben Christfried Lenz und Rolf Zeißig zu den tragenden Kräften der Umweltbewegung.

Arne Beckmann (l.) und Rolf Zeißig trugen ein Protestschild.

Rolf Zeißig erinnerte an die Anfänge des Protestes, der mit einem Artikel in der Altmark-Zeitung am 20. Oktober 2007 begann. Die Zeitung berichtete damals von der geplanten CO2-Verpressung auf der Anlage zwischen Maxdorf und Mahlsdorf. Im Laufe der Jahre wurde der Widerstand der Umweltaktivisten immer größer, blickte Christfried Lenz zurück. Während einer Veranstaltung in Berlin hatte der Rittlebener vor Jahren den Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft gesagt, dass in der Altmark kein CO2 verpresst werden würde. Mit dem gestrigen Spaziergang wurden die Umweltschützer für ihr enormes Engagement belohnt. In etwa 14 Tagen will der französische Erdgaskonzern Gaz de France Suez die vorhandene Anlage abbauen.

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