Yvonne Grünwald überzeugt künstlerisch in ihrer alten Heimat / Chanson-Revue im Kunsthaus

Ein Abend voller Liebe und mit feurigem Tango

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Yvonne Grunwald (r.) ist auch eine ausgezeichnete Tänzerin. Das stellte sie mit Teresa Hoerl im Salzwedeler Kunsthaus unter Beweis.

leh Salzwedel. Ein Wiedersehen mit der früheren Arendseerin Yvonne Grünwald von der ehemaligen Band Elaiza, die beim Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen auftrat, erlebten die Besucher im Salzwedeler Kunsthaus.

Im Rahmen des 21. Altmärkischen Musikfestes war die ehemalige Altmärkerin unter den Augen ihrer Eltern gemeinsam mit Teresa Hoerl (Sopran) und Christopher Villa (Countertenor) im Kunsthaus der Hansestadt zu Gast.

Yvonne Grünwald spielte auch auf dem Akkordeon.

Während des über zweistündigen Programms der Chanson-Revue „Drei in einer großen Stadt“ konnte Yvonne Grünwald Proben ihres Könnens sowohl beim Gesang als auch mit dem Akkordeon vor vollem Haus perfekt unter Beweis stellen. Dabei drehte es sich den ganzen Abend um die Liebe, die bekanntlich in Paris geprägt wurde. Deshalb gab es im Teil der ersten Chanson-Revue auch eine Mischung von deutsch-französischen Liedern und Gedichten. Überwiegend französisch ging es dann nach der kurzen Pause zu.

Beispielsweise mit Berthas Liebesbrief, der Zeilen von Oskar, Gustav oder doch dem Franz enthielt, der so gut küssen kann und mit den bekannten Songs wie „Ach Jott, wat sind die Männer dumm“ und „Der Onkel Doktor hat gesagt, dass ich nicht küssen darf“ endete. Die Anwesenden wurden während der 150 Minuten äußerst kurzweilig unterhalten.

Das Publikum im Kunsthaus sparte nach den kurzweiligen Tanz- und Gesangeinlagen der drei Künstler der Chanson-Revue nicht mit Applaus.

Dazu gehörte unter anderem auch der Tango von Teresa Hoerl und Christopher Villa sowie andere Tanz- und Showeinlagen von Yvonne Grünwald mit Teresa Hoerl. Bei einigen Liebesmelodien klatschte das Publikum nicht nur mit, es kannte den Text auch auswendig und sang im Kunsthaus kräftig mit. So wie bei „ Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ und „Mein kleiner grüner Kaktus“.

Es war ein äußerst unterhaltsamer Abend, der mit der früheren Aula im historischen Kunsthaus der Jeetzestadt auch das passende Ambiente hatte und eine Neuauflage nach der großen Resonanz der Chanson-Revue verdient.

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