Polnischer Nachwuchs siegt beim traditionsreichen Bieseturnier / Gastgeber Osterburg auf Platz drei / Organisator Reitzig lobt Fairness

Wieluner Handball-Jugend holt sich begehrten Pokal

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Sieger und Platzierte: Dieses Foto soll sowohl die altmärkischen als auch die polnischen Handballspieler an das Bieseturnier 2016 in Osterburg erinnern.

sme Osterburg. Seit 44 Jahren besteht die Sportfreundschaft der Handballvereine aus Osterburg und dem polnischen Wielun. Eine enge Bindung, aus der Jahre später sogar eine Städtepartnerschaft resultieren sollte.

Der gegenseitige Besuch der Handballdelegationen ist längst zur Tradition geworden. Der Höhepunkt des viertägigen Aufenthalts der polnischen Handballer in der Hansestadt war nun die Teilnahme am Bieseturnier in der Sporthalle der Sekundarschule „Karl Marx“.

Neben dem Gastgeber HSG Osterburg und den polnischen Gästen waren zwei C-Jugendmannschaften vom HV Lok Stendal und eine vom HSV Haldensleben vertreten. Nachdem alle fünf Mannschaften gegeneinander gespielt hatten siegte am Ende die Wieluner Jugend überlegen vor Stendal I und Osterburg. Auf den weiteren Plätzen folgten Haldensleben und Stendal II. „Alle Spiele verliefen fair und diszipliniert. Keine besonderen Vorkommnisse“, resümierte HSG-Vorstand Jörg Reitzig im Gespräch mit der AZ.

Für die Verpflegung im Laufe des Tages war in gewohnter Manier Jens Hollenbach verantwortlich. Nach der Pokalübergabe ging es abschließend nach Rossau zur Bootsstation. Dort klang der Abend bei Schwein am Spieß gemütlichen aus.

Bevor sich die Gäste am nächsten Morgen auf den Rückweg in die polnische Heimat machten, versprach ihnen Reitzig noch:. „Im nächsten Jahr fahren wir wieder nach Wielun und werden wie immer unser Bestes geben“.

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