„Ich hoffe, das macht Schule“

Über 200 Menschen bei Benefiz-Abend im Gymnasium

Die Aula des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums war gestern Abend gut gefüllt. Auch Bürgermeister Nico Schulz begrüßte die Gäste und bestärkte den Wunsch nach einem weltoffenen Miteinander.

Osterburg. Das „Hoffen auf Heimat“ fasst einen wesentlichen Wunsch des gestrigen Abends in der Aula des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums in Osterburg zusammen. Zum einen ist es die Hoffnung jener, die flüchten mussten, in ihre Heimat vielleicht einmal zurückkehren zu können.

Des Weiteren ist es vielleicht ihre Hoffnung, hier, in der Altmark eine neue Heimat zu finden. Es war während des Benefiz-Abends aber auch der Wunsch zu spüren, dass jene Altmärker, die die Aula füllten, danach streben, den noch Fremden ein Ankommen mit einem Willkommen zu ermöglichen. Auch, wenn sicherlich durch Barrieren der Sprache und der kulturellen Unterschiede am besagten Abend noch nicht alle Worte und Gesten bei den drei syrischen Familien angekommen sein mögen. Denn die, um die es ging, waren unter den über 200 Gästen im Gymnasium anwesend. „Ich bin nicht überrascht, aber begeistert“, sagte Michael Mehler, Bereichsleiter der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe des Deutschen Roten Kreuzes, in Anbetracht des vollen Saales.

Der Migrationsbeauftragte des Landkreises, Björn Malycha, beglückwünschte die Schule dafür eine erste Benefiz-Veranstaltung ihrer Art auf die Beine gestellt zu haben. „Ich hoffe, das macht Schule.“ Mit dem Wunsch, dass sich alle Gäste wohl und sicher fühlen mögen, begrüßte Schulleiterin Elke Hein die Menschen in der Einrichtung, die eben nicht erst jetzt unter dem Motto „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aktiv ist.

Der Abend stand – umrahmt von einem Programm der Abiturienten – im Zeichen der Spende. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben der AZ.

Von Alexander Postolache

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